Mitarbeiterwochenende 2015

 

Alle Jahre wieder findet entweder kurz vor Weihnachten oder kurz nach Weihnachten das Mitarbeiterwochenende von ewigkite.de statt. Diesmal hatten uns Eva-Maria und Manuel nach Schöningen eingeladen. Ihr Tannenbaum stand zwar nicht mehr, aber ansonsten haben alle Mitarbeiter das Domizil genossen: Ein schönes Haus am Hang voller Elektronik und Annehmlichkeiten. Und voller Gastfreundschaft! Insbesondere die Verkabelung des Hauses und der tolle Kaffeevollautomat hatten es den Ewigkitern angetan. Kaffeeautomaten gehören eben zu ewigkite.de wie Drachen in die Luft!

 Am Freitagabend waren gegen 19 oder 20 Uhr alle 14 (!) Mitarbeiter eingetroffen (ewigkite.de hat noch mehr Mitarbeiter, aber die Teilnahme am Mitarbeiterwochenende hat noch nie zuvor einen derart hohen Stand erreicht) und begannen das Wochenende auch auf eine ewigkite-gehörige Weise: Der Grill wurde angeschmissen und die gute Laune nahm ihren Lauf.

Bevor es zu heiter wurde, wurde die Tagesordnung, die aus 14 Punkten bestand, gezückt: Von Rückblick über Finanzen, Anschaffungen, Sponsorenfragen und Homepage war mal wieder alles dabei.

 
Der Rückblick wurde anhand von ca. 300 Bildern mittels des im Wohnzimmer fest installierten Beamers gehalten. 2014? Ein gutes Jahr für die ewigkite.de. Wir waren auf vielen Drachenfesten (waren es 9 oder 10?) vertreten, hatten gute Kontakte, unseren Spaß und haben auch vielen Leuten Freude am Drachensteigen gemacht.

Die Planungen für 2015 nahmen einen großen Teil der Überlegungen ein. „Weniger ist mehr“ wird wohl das Motto für 2015 werden. Etliche Mitarbeiter fühlen sich oder sind tatsächlich einfach oder auch gleich doppelt schwanger. Eltern und Kindern wünschen wir ein tolles 2015! Die Liste der Drachenfeste, auf denen ewigkite.de anwesend sein wird, ist noch nicht abgeschlossen. Demnächst wird sie auf der Homepage veröffentlicht.

Bezüglich der Anschaffungen werden wir uns in 2015 zurückhalten. Wir haben bereits so viel Material, dass der Anhänger, den wir netterweise kostenlos zur Verfügung haben, schon manchmal an seine Grenzen kommt.

 Drachenmaterial wird jedoch immer gebraucht und auch durchgetauscht, so dass wir auch 2015 wieder auf die Unterstützung von Sponsoren angewiesen sind.

Die Sponsoren haben unser Projekt in 2014 wirklich klasse unterstützt. Dafür sind alle Mitarbeiter dankbar. Gespannt sind wir, was 2015 diesbezüglich bringen wird.

Auch finanziell haben wir ein gutes Jahr hinter uns. Die manchmal nicht gerade geringen Kosten des Projektes für Übernachtungen, Verpflegung, Kleinmaterialien, Druckkosten etc. pp. wurden durch ein paar Großspenden von Einzelpersonen und Firmen sowie durch echt treue, nette und auch großzügige regelmäßige Spenden einiger ewigkite.de-affiner Menschen aufgefangen. Klasse!

2015 soll es ein neues (preiswertes) Druckerzeugnis geben. Ebenso wird es auch noch „etwas“ Neues rund um die Schafe geben. Das soll an dieser Stelle jedoch noch nicht verraten werden. Im Laufe des vergangenen Jahres konnten wir bereits knappe 1000 Euro aus unserer Schafzucht an das Hilfsprojekt in Serbien weiterleiten.

Den halben Samstag über saßen MitarbeiterInnen an der Nachproduktion von Schafen. Etwa 1000 Füße wurden geschnitten und anoperiert. Jetzt sind auch diese Schafe „made in Germany“.

2015 soll es auch neue ewigkite.de-Klamotten geben. Die Diskussionen über Farbe, Fair Trade und sonstige Dinge rund um Textilien würden an dieser einen weiten Raum einnehmen, wollte man vollständig berichten. So viel sei gesagt: Es wird neue T- und Sweatshirts geben, an deren Kosten sich die Mitarbeiter beteiligen „dürfen“ ;) (so gut war das Jahr 2014 dann finanziell doch nicht...).

 Ein wenig Abwechslung musste bei allen zu besprechenden Themen auch sein: Gemeinsam machten die Mitarbeiter einen Spaziergang rund um das Paläon www.palaeon.de Schöningen hat ein Weltklassemuseum! Die weltberühmten Speerspitzen haben wir uns jedoch nicht angeschaut. Ein weiterer kurzer Ausflug führte an die ehemalige deutsch-deutsche Grenze.

Am Sonntagmorgen dann noch ein gemeinsamer Gottesdienst mit der EFG Schöningen, Pizzaessen und ab auf die Autobahn.

2015 kann kommen. Zumindest für die ewigkite.

 

 

 

Jannis Maus startet durch in die Zukunft

Ägypten, Abi, Abflug: Jannis Maus startet durch in die Zukunft.  

 

Der mehrfacher internationaler Titelträger im Kitesurfen, Jannis Maus, steht mit beiden Beinen im Leben. Und vor seiner Zukunft. Der gebürtige Oldenburger ist gerade volljährig geworden, hat sein Abitur in der Tasche und weiß, was er will: „Den Sommer über werde ich kiten und an verschiedenen Wettkämpfen teilnehmen, im Herbst mache ich einen Pilotentest bei der Lufthansa, dann möchte ich meinen Skilehrerschein machen, als Skilehrer arbeiten, vielleicht noch ein paar Wochen zum Kiten und Materialtesten nach Hawaii und dann hoffentlich Anfang des nächsten Jahres am zweiten Pilotentest teilnehmen.“
Er spricht ganz sachlich und ohne jeglichen Stolz von dem, was er bisher erreicht hat und wovon er träumt. Jannis Maus, ein sympathischer junger Mann, der dankbar auf sein bisheriges Leben zurückblickt. Und er strahlt Vorfreude aus. Auf das, was kommt.

Dankbar ist er für seine Familie. Er kann sich nicht daran erinnern, dass es jemals etwas gab, bei dem seine Eltern ihn nicht unterstützt haben. Sie haben ihn gefördert und ihm Erlebnisse ermöglicht, von denen andere Kinder und Jugendliche vielleicht nur träumen können.
Zum Beispiel das ausgiebige Skifahren. Jannis’ Vater, selbständiger Unternehmer in Oldenburg/i.O, arbeitete jahrelang in der Wintersaison als Ski- und Snowboardlehrer in Garmisch-Partenkirchen.  Viele Wochen seines Lebens verbrachte der aus dem norddeutschen Flachland stammende Jannis am Fuß der Zugspitze. Im Alter von drei Jahren stand er zum ersten Mal auf Skiern. Kein Wunder, dass Sport für ihn ganz selbstverständlich zum Leben gehört: Fußball, Judo, Snowboard, Kickboxen und Handball hat er nicht nur ausprobiert, sondern intensiv betrieben. Neben dem Kitesurfen ist Handball seine zweite Leidenschaft: „Das Gute an Handball ist unter anderem, dass man den ganzen Winter über spielen kann. So halte ich mich fit!“

Handball im Winter bedeutet nicht, dass Jannis in der kalten Jahreszeit mit dem Kitesurfen Pause macht. Auch bei niedrigen Temperaturen ist er regelmäßig, meistens gemeinsam mit seinem Vater, auf dem Nordseewasser vor der Küste in Hooksiel bei Wilhelmshaven zu sehen.

Er schätzt die Vielseitigkeit des Spots: „Meistens haben wir guten Wind, man kann schon frühzeitig im Priel fahren. Die anderen Kiter am Spot sind nett und hilfsbereit!“  Kommt man als Kiter oder Tourist an den Strand von Hooksiel, so erkennt man  Jannis  auf Anhieb: Mit einem Kite seines Sponsors North am Himmel, fährt er weit draußen wie auf Schienen durchs Wasser. Selbst beim Training ist seine Geschwindigkeit und das Handling des Raceboards beeindruckend.  „In Hooksiel kann ich bestens Racen üben. Ich genieße dann das Spritzwasser und das Tackern des Boards unter meinen Füßen“.  Verschmitzt fügt er hinzu, dass er sich auch freut, wenn die Wiese einmal überflutet ist. Dann gleitet er über das Flachwasser  vor dem Deich.  Nur die Tiede ärgert ihn. „Da kann man aber nichts machen, außer in die Karibik ziehen!“

Das wird er vermutlich aber nicht tun. Der Oldenburger ist, auch wenn es ihn des öfteren ins Ausland zieht, im bestens Sinne des Wortes heimatverbunden. Oldenburg ist für ihn die perfekte Stadt: Nah am Wasser, eine gute Uni und „nicht so ein Dorf“.  In riesigen Großstädten möchte er nicht leben. „Oldenburg hat die perfekte Größe.“


Die Welt des Kitesurfens lernte Jannis vor sechs Jahren kennen. Auf dem Ijsselmeer in den Niederlanden und auf Mallorca lernte er mit 12 Jahren Kitesurfen. Mit 14 nahm er zum ersten Mal an der Kitesurftrophy, der deutschen Meisterschaft im Kitesurfen, teil und belegte auf Anhieb den dritten Platz in der Race-Disziplin. Die Kontakte zu Familie Gruber in Bayern führten dazu, dass Jannis in seinen Anfangsjahren das gebrauchte Material seines Freundes Florian Gruber, einem der international führenden Kitesurfer, kaufte, um selbst voranzukommen. 2011 wurde Jannis dann von der Firma North, einer der führenden Kite- und Boardhersteller, als Teamrider angefragt.

„Mit dem Material bin ich super zufrieden. Für jede Kitesurfart haben die einen Kite, ich kann mir ideale Board- und Kite-Kombinationen zusammenstellen und mit dem hochwertigen Material fühle ich mich beim Race, aber auch beim Freestyle, in der Welle oder einfach beim Cruisen einfach nur wohl. Und sicher.“

Dass Jannis mit einem der besten Kitesurfer befreundet ist und bei Wettkämpfen regelmäßig gegen diesen antritt, sieht er ganz gelassen:
„An Land ist man der beste Freund. Vor allem bei der Kitesurf-Trophy merkt man das. Florian und ich helfen uns gegenseitig, wo wir können, was Kiteaufbau, Reparaturen usw. angeht. Auf dem Wasser sind wir dann erbitterte Gegner. Danach ist das aber sofort vergessen. Ja, wir sind da relativ locker und ich gehe davon aus, dass das auch so bleibt!“

Für Jannis ist die Gruppe der Kitesurfer, die sich bei Wettbewerben miteinander messen, relativ überschaubar. Zu den Racewettbewerben melden sich meistens um die 20 Teilnehmer an. Er selbst hat auch schon jüngere Teilnehmer motiviert, selbst an Rennen teilzunehmen. „In anderen Ländern sind die Teilnehmerzahlen höher . Die Italiener und Spanier sind gut am Start. Ich denke, dass Racen im Kommen ist. Man hat ja auch gut 50 Tage pro Jahr mehr Wind, weil für diese Disziplin auch weniger Wind ausreicht.“ Jannis stellt jedoch auch fest, dass bei etlichen Race-Fahrern der Trend zum Hydrofoil geht. „Das muss man wollen.“

Seit er nicht nur seine Familie, sondern auch noch einen guten Sponsor im Rücken hat, ist er noch häufiger am Reisen als sowieso schon.

2012 wurde er Vizeweltmeister im Kitesurfen/Race in der Alterklasse unter 18, 2013 dann Vizeeuropameister und Mitte Juni 2014 hat er in Ägypten, während seine Mitschüler ihre Abiturzeugnisse persönlich in der Schule abgeholt haben, den 3.Platz der African Championships belegt. 

Während seines letzten Schuljahres hat er die Reisen etwas eingeschränkt. Das kam seinem Abitur zugute. Mit einer eins vor dem Komma absolvierte er Bio, Mathe, Chemie und Geschichte.

Er freut sich über das gute Ergebnis, weiß, dass er auch ehrgeizig daran gearbeitet hat, wird aber nicht übermütig und wirkt schon gar nicht prahlerisch.

Dass er seit kurzem  auch volljährig ist, verändert für ihn kaum etwas. Auch nicht die Wettbewerbe. Von Anfang an hat er sein Bestes gegeben, ist bei den Kite-Rennen schon immer bei den „Herren“ mitgestartet und weiß daher, wie es ist, sich „mit den alten Füchsen zu messen“.

Einen großen Lebenstraum hat Jannis nicht. Wenn es mit der Pilotenausbildung nichts werden sollte, dann wird er Sport studieren.

„Doch: Glücklich sein. Das ist ein Lebensziel. Ich weiß, dass Gesundheit dafür sehr wichtig ist. Ohne Sport könnte ich nur ganz schlecht leben. Ich habe nicht den einen Lebenstraum. Aber es wäre schön, wenn ich mit dem, was ich habe und erlebe einfach zufrieden bin. Dass ich mein Leben leben darf, das ist es! Ja, irgendwann einmal einen sehr hohen Berg besteigen oder eine besonders lange Strecke kiten, das wäre schon klasse. Aber das tue ich dann für mich. Nicht, um in ein Buch zu kommen oder so.“

Zunächst einmal  liegen wieder einige Wettkämpfe vor dem Oldenburger. Die Kitesurftrophy mit den Stationen Sylt, Warnemünde und Fehmarn sowie die Europameisterschaft in Polen und der KitesurfWorldCup in Sankt Peter Ording.

Das Leben, das vor ihm liegt, wird Jannis mit beiden Händen anpacken und gestalten. Mit beiden Beinen auf dem Boden. Und auf dem Kiteboard.

Carsten Hokema/ ewigkite.de

 

(Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung von ewigkite.de in "Kitelife - Das Jahrbuch 2015" abgedruckt).

Drachenfest Schöningen 2014

Drachenfest in Schöningen

Viel Sonne, wenig Wind, viele Besucher und wenig Langeweile – so  ließe sich in einem Satz das 9. Schöninger Drachenfest beschreiben.

Bei herrlichem Spätsommerwetter konnte um 10:30 Uhr die Evangelisch-Freikirchliche Christuskirche einen Gottesdienst vor der Pustekirche von ewigkite feiern. Passend zur großen Ewigkite-Schafherde predigte Pastor Andreas Neef unter der Überschrift  „Unverhältnismäßig geliebt“ über Lukas 15,1-7.

Danach wurde das Drachenfest vom Schöninger Bürgermeister und den Vertretern der Veranstalter eröffnet. Über den ganzen Tag wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, obwohl kaum ein Luftzug vorhanden war. Direkt am Flugfeld waren nebeneinander die Fahnenkirche mit Schafherde, Pustekirche mit Ausstellung und die Kirchenhüpfburg aufgebaut. Hier herrschte den ganzen Tag über buntes Treiben. Vor allem kurz vor dem Start des Luftballonweitflugwettbewerbs war kaum noch Platz. Das Jugendfreizeitzentrum Schöningen war mit einem Kletterturm und dem Kistenklettern aktiv. Es konnten eSkates Probe gefahren werden. Das Schöninger Erlebnismuseum Paläon baute einen Hindernissparcours auf, bei dem man seine Geschicklichkeit mit steinzeitlichen Wurfspeeren testen konnte. Auch für das leibliche Wohl war umfangreich und abwechslungsreich gesorgt. 

Leider kamen an diesem Tag die Drachenflieger nicht auf ihre Kosten. Trotz des fehlenden Windes ließen sie sich nicht beirren und bauten viel sehenswerte und erstaunliche Fluggeräte geduldig auf.
Die Bonbonfähre musste gar auf eine Drohne ausweichen.

Pastor Andreas Neef zog ein positives Fazit nach dem nun schon dritten Drachenfest, das von der Gemeinde gemeinsam mit dem Fußballverein FC08-Schöningen organisiert wurde. Ursprünglich nur als Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde vor einer Evangelisation geplant, entwickelte sich im Laufe der Jahre eine gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Partner. Nach anfänglicher Skepsis hat auch die Gemeinde mehr und mehr den Wert der Veranstaltung wahrgenommen, so dass die Beteiligung der Mitglieder weiter wächst. Auch der morgendliche Gottesdienst hatte einen hohen Gästeanteil. In diesem Sinne freuen wir uns schon auf das nächste Jahr und hoffen dann wieder auf mehr Wind.

Drachenfest Melle 2014

Drachenfest Melle 2014: Null Wind, aber trotzdem viel erlebt.

Premiere für die ewigkiter: Nachtflugshow.

Zum zweiten Mal waren die ewigkiter beim Internationalen Drachenfest in Melle vertreten. Die Organisation war, wie bereits 2012 erlebt, einfach rund, perfekt und gelungen. Die Futter-, Amüsier- und Diskomeile am Hangar des Flughafens wurde Presseberichten zufolge im Laufe des Wochenendes von 30 000 Besuchern bevölkert. Etliche hundert Besucher machten auch bei ewigkite.de halt. Die zwar recht wenigen, dafür aber hoch motivierten Mitarbeiter bauten die ganze Palette der zur Verfügung stehenden Materialien auf: Hüpfburg, Aufblasbare Kirche, Fahnenkirche, Schafherde und „Spinnenzelt“. Die kirchliche Präsenz gleich zu Beginn der Veranstaltungsmeile viel doch einigen Besuchern deutlich auf. Auch der benachbarte Aussteller und Sponsor von ewigkite.de, eskates, trug seinen Teil dazu bei, dass bei Kirchens immer etwas los war: Der Stand mit den ausgestellten eskates zog manche Väter wie magnetisch an. Die Kinder konnten sich unterdessen auf der benachbarten Kirchenhüpfburg die Zeit vertreiben. Die vielen von HQ, Flysurfer, Ozone und Libre gesponserten und nach Melle mitgebrachten Drachen mussten während des Drachenfestivals jedoch leider ein einsames Dasein im Anhänger von ewigkite.de fristen. Freitag, Samstag und Sonntag war ganztägig fast Windstille. Am Sonntag wurde es kurzzeitig mit ca. 3 bis 4 Knoten geradezu stürmisch, so dass einige Einleiner am Himmel zu sehen waren. Ein paar ewigkiter sorgten – wie andere motorisierte oder auch schnell laufende Drachenflieger – hin und wieder für einen Farbtupfen am Himmel. Mit einem eskate unter den Füßen lässt sich ein Schleierdelta wunderbar über die Flugbahn ziehen.

Am Samstagabend war es dann soweit: Zum ersten Mal haben ewigkiter offiziell an der Nachtflugshow teilgenommen. Sie kamen dazu, wie man so sagt, wie die Jungfrau zum Kinde: Plötzlich war die Festivalleitung da und fragte:“Was macht ihr heute Abend?“. „Äh, äh, stammel, stammel, wir könnten die Schleierdeltas ziehen ....“. „Gut, ihr seid dann irgendwann in der Mitte dran ....“. Netterweise hatte Sven vom Drachennest kürzlich vier Schleierdeltas für ewigkite.de gesponsert. Zwei weiße, eine regenbogenfarbenes und ein lila Exemplar.

Die Orga fürs Nachfliegen klappte bestens, die ewigkiter fanden ihren Platz auf dem Flugfeld und starteten, ergänzt von einer weiteren Schleierdeltafliegerin, sogar im richtigen Moment. Mit dem ersten Delta haperte es beim Start ein wenig, der dritte löste sich beim Start von der Leine – konnte aber innerhalb von Sekunden wieder angeknüpft werden – und so spurteten die Mitarbeiter die ca. 2 bis dreihundert Meter über das Flugfeld. Außer Puste am Ende angekommen, freuten sie sich über den Beifall. Und irgendwie kam bei denen, die erstmals beteiligt waren,  beim Zurücklaufen entlang der Absperrung, hinter der tausende von Besucher standen, dann doch das Gefühl auf, dass man erst dann fühlt, wie ein wahrer Einleinerflieger fühlt, wenn man einmal diese Strecke hin und zurück abgelaufen ist. Ein schönes Erlebnis.

Am Sonntag feierten die ewigkiter unter dem Motto: „I have a dream!“ gemeinsam mit der EFG Melle einen kurzen Open Air Gottesdienst. Einfach schön ... .

Vieles Andere wäre auch noch erwähnenswert. Eins noch: Gerne werden die ewigkiter auch 2016 wieder in Melle dabei sein. Dann wird das Motto des Drachenfestes zwar nicht mehr „Willkommen im Himmel“ heißen, die Idee des Mottos wird ewigkite.de jedoch auch noch 2016 weiter verfolgen ... .

Drachenfest Twenterand Juli 2014


Drachenfest Twenterand: Einfach nur klasse!

 Am ersten Wochenende im Juli fand in Twenterand/ NL  zum 5.Mal ein Drachenfest statt. Die ewigkiter waren zum ersten Mal dabei und können nur sagen:

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Fanö 2014 - Ein Bericht



Fanö 2014 - Himmlische Zeiten

Bereits zum 30.Mal trafen sich Einleinerpiloten und Dracheninteressierte aus ganz Europa in der Woche vom 14.-21.Juni, um am kilometerlangen und  Strand von Fanö ihre bunten, großformatigen und filigran selbst genähten Einleiner an den Himmel zu hängen. Fanö stellt seit drei Jahrzehnten so etwas wie das Mekka der Drachenflieger dar. Auch in diesem Jahr waren wieder Hunderte von Drachenpiloten angereist, um ihre Lieblingsstücke zu zeigen. Für die Einleinerbegeisterten war die Woche leider zu windig: Bei durchschnittlichen 5 bis 6 bft. konnten nur wenige der Großdrachen den Himmel zieren. In den Morgen- und Abendstunden, in denen der Wind nicht ganz so heftig wehte, wirkte der Himmel über Fanö dann aber doch wie ein bunter Patchwork-Teppich, bestehend aus vielen unterschiedlichen Drachen.

Erst und doch schon zum vierten Mal fand in diesem Jahr „Urlaub mit der ewigkite.de“ im Rahmen des Internationalen Drachenfestivals auf Fanö/DK statt. Für die 13 Teilnehmer der Urlaubswoche war der Wind bestens geeignet, um mit Buggys und Landboards über den Strand zu heizen oder um auf dem Wasser vor Fanö ihre Kitesurfkünste zu zeugen oder zu verfeinern. Regelmäßig ging es nach einem ausgiebigen Frühstück an den. „Buggystrand“. Das von ewigkite.de zur Verfügung gestellte Material wurde ebenso häufig in Anspruch genommen wie die windschützenden Fahrzeuge. Man traf sich im Crafter oder Kite-Anhänger, die Kaffeemaschine wurde regelmäßig angeschmissen und die Zeit verging wie im Flug. Etliche Teilnehmer konnten am Schluss sagen: „Himmlische Tage mit satter Windausbeute und jeder Menge Sport!“

Besonders waren auch die Abende auf Fanö: Wenn jemand nach dem meist reichhaltigen Abendessen noch einmal Lust hatte, einen Kite auszupacken, dann machte er oder sie sich noch einmal auf den Weg zum dann fast menschenleeren Strand. So kam es, z.B. ausgerüstet mit  Peak 6.0 und 9.0,  zu etlichen ruhigen und einfach himmlischen Momenten bei Sonnenuntergang. Schöne Momente erlebten auch drei der Kitesurfer, als sie im Flachwasser vor dem Strand  Parallel- und Synchronflüge mit ihren Kites übten: Konzentration und Genauigkeit waren gefragt, Gelächter und ausgelassene Stimmung das Ergebnis.

Für „himmlische Zeiten“ auf Fanö sorgten zwei Teilnehmer, die bereits zum vierten Mal mit den ewigkitern unterwegs waren.

Pascal Lohmann beeindruckte im Speed-Kiten: Auf dem Buggystrand von Fanö erreichte er  am 19.Juni eine Geschwindigkeit von 87,7 km/h auf dem Landboard (Speed 4 8qm). Staunende Blicke vieler Powerkiter verfolgten seinen Geschwindigkeitsritt auf der Sandpiste, bewundernde Blicke empfingen ihn, als er zum Ausgangspunkt zurückkehrte.

Emmanuel Norman zeigte am Strand von Fanö wieder einmal, dass er mithilfe der Flysurfer-Kites dem Himmel ein ziemliches Stück näher kommen kann: Beeindruckende Sprünge und Moves unter blauem Himmel sorgten für Begeisterung. Bei bewölktem Himmel und heftigem Wind Emmanuel Norman dann auch auf dem Wasser unterwegs. Am 20.Juni hatte er sich einen 8er Cronix fertig gemacht, um „himmlische Zeiten“ auf dem Wasser zu erleben. Beobachtet von einer Gruppe Neugieriger direkt an der Wasserkante zelebrierte Emmanuel Norman einen Kiteloop nach dem anderen und zeigte damit, was in ihm und auch was im Cronix steckt. Die Blicke der Beobachter verfolgten jeden Sprung, ganz gleich, ob hoch oder weit ausgeführt. Himmlische Zeiten muss Emmanuel gehabt haben, als er – zumindest sah es für den Betrachter so aus – den Himmelswolken nahe kam.

Die Teilnehmer haben eine rundum windige und sportintensive Woche erlebt und konnten an den Tipps und Tricks der beiden Profis teilhaben.

Im nächsten Jahr heißt es zum 5.Mal: „Urlaub mit der ewigkite.de auf Fanö (13.-20.Juni 2015).“

 

Pfingsten 2014 - Der Heilige Geist verbindet

Der Heilige Geist verbindet!

 

Pfingsten war es wieder einmal soweit: Am Strand von Sankt Peter Ording war ewigkite.de am Ökumenischen Gottesdienst beteiligt. Auch wenn nur zwei Mitarbeiter von ewigkite.de vor Ort waren, so waren diese doch nicht ganz unwesentlich an der Gestaltung des unter sonnigem Himmel und von etwa 120 Leuten besuchten Gottesdienstes rund um das Kirchenschiff der Tourismusseelsorge beteiligt: Wolfgang kümmerte sich tapfer während des ganzen Gottesdienstes gemeinsam mit seinem Sohn um die Sicherung der „Pustekirche“, die bei etwa 3 bft. ganz schön ins Wanken geriet. Dabei machte sich zum Negativen bemerkt, dass die „neue“ Kirche von ewigkite.de erstmals im Einsatz war. Vor gut zwei Jahren war ein weiteres Exemplar der Pustekirche angefertigt worden, welches der Dienstbereich Mission des BEFG, an den das Projekt ewigkite.de organisatorisch angegliedert ist, zum Ausleihen für Kirchengemeinden angeschafft hatte. Vor ein paar Wochen ist dieses Exemplar wieder an ewigkite.de gegeben worden, damit die Ausleihe jetzt wieder über das windige Projekt abgewickelt werden kann. Die zweite Kirche, die eigentlich die vierte Kirche ist ...., hat jedoch eine andere, weniger winddurchlässige Außenhaut. Das führt bei Wind zu enormen Bewegungen des gesamten Kirchengebäudes. Nun denn, Wolfgang hat es geschafft.

Auch Carsten war beteiligt. Er hat die Predigt im Gottesdienst gehalten.

Der Pfingstmontag hatte sonnig und mit ca. 7 Knoten Wind begonnen. Gegen Mittag frischte der Wind leicht auf, was dazu führte, dass das Fernsehteam vom NDR/ Mare TV doch noch einmal an den Strand kam und den einzigen zu der Zeit auf dem Wasser befindlichen Kitesurfer etwas genauer unter die Lupe nahm. Soweit man vermuten kann, kamen dabei schöne und eindrucksvolle Bilder zustande (weniger von den ausgefallenen Moves des Kitesurfers als vielmehr von der ruhigen und sonnigen Stimmung am Strand von und vom Wasser vor Sankt Peter Ording).

Gegen 15 Uhr – stets begleitet von netten Kamerateam des NDR – machten sich die ewigkiter dann an den Aufbau der Pustekirche. Der Gottesdienst konnte beginnen. Die Mitarbeiter der Tourismusseelsorge hatten nicht nur den Gottesdienstablauf liebevoll und detailreich geplant. Sie haben auch die Fläche vor und um das Kirchenschiff liebevoll dekoriert und für das anschließende Kirchencafe gesorgt.

Dass der Geist Gottes verbindet, das kann man nicht nur für christliche Veranstaltungen postulieren.  Auch das Miteinander von Fernsehteam, ewigkitern und Tourismusseelsorge-Mitarbeitern war einfach nur nett, unkompliziert, offen und freundlich.

 

 

 

 

 

Der Gottesdienst war fröhlich, kirchlich, freikirchlich und einfach Mut machend. Wenn unterschiedliche Menschen, die unterschiedliche Sprachen sprechen, zueinander finden, wenn sie das Evangelium verstehen und sagen können, dass sie „die großen Taten Gottes“ in ihrer eigenen Sprache verstehen, dass ist das Grund zur Freude. Was mit einer Sprachenverwirrung beim Turmbau zu Babel begann, endete zu Pfingsten mit einem Verstehen trotz oder wegen unterschiedlichen Sprachen. So ist das wohl mit dem Geist Gottes: Er hilft beim Verstehen. Beim Verstehen von religiösen Inhalten und beim Verstehen anderer Menschen.

Die Freude über das Miteinander der verschiedenen Konfessionen (Katholiken, Lutheraner, Baptisten, u.a.) sowie die Freude über die Vielfalt der anwesenden Besucher durchzog den Nachmittag am Strand.

Pfingsten 2015? Gerne wieder in SPO!