Schafe aus der ewigkite.de

Zunehmendes Interesse an schwarzen Schafen!
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Ewigkite.de präsentiert erstmals seine Schafherde und vergibt PatenSCHAFten

 

 

 

 

 

 

Ein zunehmendes Interesse an schwarzen Schafen stellen die Mitarbeiter von ewigkite.de fest.

 

twenterand-36Ewigkite.de, ein kirchliches Projekt in der deutschen Drachenszene, konnte mit einer neuen Attraktion in die diesjährige Saison der Drachenfestivals starten.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiter, die im Jahr bis zu 10 Drachenfestivals besuchen, um dort ihre aufblasbare Kirche aufzubauen, mit Besuchern über den Glauben und ihr Hobby ins Gespräch kommen und Interessierten das Drachenfliegen beibringen, sorgen jetzt auch mit Windspielen für einen Hingucker. 
Eine Schafherde, bestehend aus 99 weißen und einem schwarzen Schaf, schmücken den Platz  rund um die aufblasbare Kirche. Die einfach konstruierten zweidimensionalen Schafe, deren Gesichter einen lustigen Ausdruck haben, werden an einem Stab in die Erde gesteckt. Das auf dem Stab montierte Schaf ist so gelagert, dass es sich je nach Windrichtung ausrichtet.
Beim 30.Internationalen Drachenfestival auf Fanö in Dänemark, dem weltweit größten Drachenfestival, wurden die Schafe im Juni zum ersten Mal präsentiert.
Inzwischen wurde die Schafherde mit erläuternden Texten sowie mit biblischen Schafgeschichten und Aussagen Jesu ergänzt. Texte eines Lexikonartikels von Prof. Michael Rhode, Dozent am Theologischen Seminar in Elstal,  bilden die Grundlage dafür.


Schafe und Erläuterungen sorgten bei einem Drachenfest Anfang Juli in Holland für große Aufmerksamkeit. Nicht nur, dass die Schafe vor der Kirche immer wieder ein beliebtes Fotomotiv abgaben, Besucher lasen auch die beigefügten Texte und kamen hin und wieder auch mit den Mitarbeitern ins Gespräch darüber.
Windspiele sind bei Drachenfliegern eine beliebte Ergänzung zu am Himmel fliegenden Objekten. An allen Wohnwagen, die normalerweise ein Veranstaltungsgelände, auf welchem Großdrachen, Einleiner und Kunstflugdrachen die Lüfte erobern, umgeben, sind auffällige, farbenfrohe und selbst erdachte Windspiele zu sehen.  

Vor zwei Jahren  hatten die Mitarbeiter von ewigkite im Rahmen ihres Mitarbeiterwochenende überlegt, dass es auch für sie angemessen wäre, mit Windspielen präsent zu sein.
Bereits seit 2011 haben die ewigkiter eine 70 Quadratmeter große, handgenähte „Fahnenkirche“  mit im Gepäck. Genäht hatte diese eine Patchworkgruppe aus der Gemeinde Esens/ Ostfriesland. „Wir haben so viele tolle Reaktionen auf die  fünf Fahnenmasten und ihre Fahnen, die gemeinsam mit ihren biblischen Motiven einen Kirche darstellen, bekommen, dass wir jetzt gerne in diese Richtung weiter gedacht haben“, erläutert Carsten Hokema, der das Projekt leitet.

Zunächst scheiterte das „Schaf-Projekt“ an den Finanzen. Nach Geduld, eingegangenen zweckgebundenen Spenden und etlichen Planungen, stellte sich das Schafprojekt als international heraus.

18Der Designer Andreas Kutter aus Oldenburg sorgte für das Aussehen der Schafe, eine Drachenfirma, zu der ewigkite.de gute Kontakte pflegt, ließ die Schafe in China produzieren, in Dänemark wurde die Herde erstmals vorgestellt und in den Niederlanden kam sie zum ersten Einsatz samt Kirche und erklärenden Texten. „Wer wegen China nachfragt, ... selbstverständlich wissen wir, dass die Drachenfirma auf ihre Arbeitsbedingungen achtet. Zudem dürfen die Schafe den Label „Made in Germany“ tragen, da die letzte „Aufzucht“ vor Ort geschah,“ erläutert Hokema schmunzelnd. Gemeinsam mit zwei seiner Kinder  hat er dafür gesorgt, dass die Schafe Füße bekommen. „400 Füße haben wir aus Teichfolie ausgeschnitten und anoperiert. Weitere 1600 folgen.“ Insgesamt hat ewigkite 500 weiße und 5 schwarze Schafe.
250 weitere schwarze Schafe wurden bereits in Auftrag gegeben. Denn das wurde nach den ersten Einsätzen sofort deutlich: Die Besucher haben vor allem Interesse an schwarzen Schafen. „Das passt doch wunderbar zu Jesus. Dem geht das auch so. Kann man in Lukas 15 nachlesen!“




Damit die vielen Schafe gut versorgt werden können, bietet ewigkite.de PatenSCHAFten an. „Wir schaffen es nicht, uns um alle Schafe zu kümmern. Deswegen brauchen wir Hilfe. Entweder stellen wir Leute ein, die sich um die Schafe kümmern, sogenannte „Mietlinge“, oder wir geben immer drei Schafe miteinander ab. Aber nur in verantwortungs-wolle Hände!“ 

Da die Schafe für Viehtransporte per Post schlecht geeignet sind, werden die Schafe am liebsten auf Drachenfestivals oder bei anderen Veranstaltungen abgegeben.

Die Mitarbeiter des Projektes freuen sich über den guten Anklang, den die windige Schafherde findet und darüber, dass ihnen gemeinsam wieder etwas eingefallen ist, das auf leichte und sogar humorvolle Weise einen Anknüpfungspunkt für biblische Gedanken bildet.

Eine weitere Idee für 2015 haben sie bereits auch schon... .