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8. November

Das waren schöne, erfüllte und veranstaltungsmäßig aus meiner Sicht sehr gelungene Tage in Gelsenkirchen-Buer. Es ist doch einfach schön, Gemeinden zu erleben, die es drauf haben. Vier evangelistische Veranstaltungen, die gelungen waren. Mit viel Liebe und detaillierter Vorbereitung, mit Stil und Spontanität haben die Leute aus Buer die Tage gestaltet. Ich hatte den Eindruck, dass ich „nur“ mitmachen musste. Und das hat Spaß gemacht. Und ich hatte auch den Eindruck, dass das gesamte Programm und auch die Predigten bei den Gästen und Gemeindeleuten „angekommen“ sind.

Etwas unruhig und aufgeregt war ich wegen der Predigt am Sonntag. Der Rahmen war ein Familiengottesdienst und ich hatte mich entschieden, passend zum Thema „Lebensbild“ während der Predigt ein Bild zu malen. Erst hatte ich keine rechte Idee - dann habe ich einfach etwas „Abstraktes“ gemalt. Es sah ganz in Ordnung aus. Zumindest wurde meine Predigtaussage veranschaulicht. Und es hat Spaß gemacht. Untergebracht war ich bei einer netten Familie mit zwei ebenso netten Teenies. Ach, ist das schön zu sehen, dass es bei anderen Familien ähnliche Situationen erlebt werden, wie bei uns. Mensch, waren das nette Teenies. Und so lustig. Lebensfroh.

Am Samstagnachmittag habe ich mir in der Gemeinde Hamm noch eine Fotoausstellung angeschaut. Thema „Menschenbilder“. Ich wollte mal schauen, ob es noch Anregungen für „Gottes geliebte Menschen“ gibt. Gibt es. Was man nicht alles noch machen könnte.

Nach Gelsenkirchen hätte ich jetzt aber besonders Lust, ein Konzept für eine neue Evangelisationsreihe zu entwerfen. Zum zweiten Mal hatte ich „Schönen guten Abend“ vorgeschlagen: Ein Abend mit Melodien, ein Abend mit Texten und dann eben noch Bilder. Im Laufe der Veranstaltungen haben sich viele Leute beteiligt. Musik gemacht, ihre Melodien gespielt, ihre Lieblingstexte vorgestellt etc.. Das war schon sehr beeindruckend. Ich denke, dass die Zeiten, in denen ein Pastor oder ein Evangelist vorbeigerauscht kam und „sein Ding“ gemacht, durchgezogen hat, vorbei sind. Beteiligung war schon immer und ist noch immer das Zauberwort. Wie sollen sich denn Leute mit einer Veranstaltung identifizieren, wenn sie nur ausführende „Organe“ sind. Wenn sie selber etwas beitragen können, dann ist es einfach runder.

Gestern Mittag kam ich dann gegen 15 Uhr ganz glücklich hier in Oldenburg wieder an. Aber auch kaputt. Und ich erlebe heute mal wieder die Gegenläufigkeit des Lebens eines Menschen, der keine geregelten Wochenenden hat. Wenn alle anderen frei machen, dann bin ich unterwegs. Sonntagabend und Montag ist dann „Abschlaffzeit“, während Stine z.B. und die Kinder schon wieder volle Kanne in der Schule, in ihrem Alltag sind. Gegenläufig. Das ist nicht so klasse.
Heute Morgen musste Enno erst gegen 9 Uhr in die Schule. Wir hatten noch ein wenig Zeit füreinander. Gestern hatte er seine Carrera-Rennbahn wieder entdeckt und aufgebaut. So ein paar Runden Formel 1 am Montagmorgen sind doch mal was ... .