Ohne Mitarbeiter geht gar nichts

Ohne ehrenamtliche Mitarbeiter geht nichts!

Ewigkite.de ist ein kirchliches Projekt, das sich an Dracheninteressierte richtet.

„Wenn die Leute nicht mehr zur Kirche kommen, dann kommt die Kirche zu den Leuten!“  ?Die MitarbeiterInnen von ewigkite.de machen das, woran sie jede Menge Spaßhaben: Am Drachenfliegen, am Buggyfahren, am Moutainboarden und am Kitesurfen. ??Gleichzeitig kommen die ewigkiterInnen in ihrem ganz normalen Hobbyalltag auch gerne mit BesucherInnen über „Gott und die Welt“ ins Gespräch. ??

Die aufblasbare Kirche, der immer frisch gebrühte Kaffee und neuerdings auch die Ausstellung in der Kirche machen das leicht. ??Begonnen werde konnte das Projekt, da ewigkite.de 2008 mit seinem Konzept bei „Andere Zeiten e.V.“ in Hamburg einen Preis gewonnen hat. ??Die Sponsoren sorgen dafür, dass die Gäste von ewigkite.de sich Drachen in allen Größen für Land und Wasser ausleihen können. Gerne geben die Mitarbeiter ihr Wissen weiter. ?Zu den Mitarbeitern gehören  Zweileiner-,Einleiner-, Buggy.-,Mountainboard- und Kitesurfbegeisterte. ??Je nach Anlass des jeweiligen Drachenfestes, auf dem ewigkite.de vertreten ist, werden passende Drachen ausgepackt.??

Zum Mitarbeiterpool von ewigkite.de gehören etwa 20 Leute, die sich in ihrer Freizeit für das Projekt engagieren. Nie ist ein und dasselbe Team vor Ort. ??Das liegt u.a. daran, dass die Mitarbeiter weit auseinander wohnen, in Studium, Familie oder Beruf eingespannt sind und somit nicht allen Drachenfesten präsent sein können. Die Zusammensetzung des Teams könnte man also flexibel nennen. Manchmal auch eher spontan. Dies bringt Vorteile mit sich. Nie wirkt ewigkite.de gleich. Der Nachteil ist, dass Kontinuität nur schwer zu erreichen ist.Die Mitarbeiter haben jeweils ihre eigenen Drachenschwerpunkte, sind langjährig erfahren im Drachenhobby oder „beginners“.

Eines eint sie jedoch: Sie alle glauben, dass Gott es mit den Menschen der Welt zu tun hat und zu tun haben will.??Ganz gleich, wie gut sie am Drachen sind.??Ohne ehrenamtliche Mitarbeiter würde ewigkite.de nicht funktionieren. Die Kasse ist fast immer leer, die Mitarbeiter beteiligen sich selbst an Kosten. ??Dafür und für ihr Engagement ein dickes Dankeschön!

Drachenfest Fanö 2010

Powerkites-Treffen in der Schweiz Dezember 2010

Der ewigkite.de -Reporter G.S. aus H. berichtet exklusiv vom Powerkites-Treffen in der Schweiz:

 

 
Tag 4:

Heute gibt es keine neuen Bilder, es war grau in grau und hat geschneit - da hab ich gar nicht erst versucht Fotos zu machen.??Der Tag begann vielversprechend - es hatte leicht geschneit, die Temperaturen waren nicht mehr so eisig und der Wind sollte gedreht haben.?Die Enttäuschung war groß als es an den Spot am Lago Bianco ging - null Sicht.?Also auf zur Wiese in Silz. Ein große unberührete Schneefläche mitten im Ort umgeben von Langlaufloipen.?Wunderschön anzuschauen. Beim Drachenaufbauen versank man schonmal überknietief im Schnee. Der Wind entpuppte sich leider  als sehr böig. Trotzdem hatten heute alle ihre Erfolgserlebnisse - auch wenn sie den Weg zurück teilweise durch hüfthohen Schnee antreten mussten.?Nun geht das Testival in dieser großartigen Landschaft leider schon wieder zu Ende. HQ wird wohl auch nächstes Jahr wieder hier vor Ort sein - dann hoffentlich mit etwas besseren Wetterbedingungen.

 

101203_hq-schweiz_0041Tag 3:

 

Irgendwas scheint immer.?Es ist bedeckt aber windig, die gemessene Temperatur ist -7°C aber im Wind fühlt sich das wie -20°C an.?Die Stimmung ist gut, die ersten Drachen gehen in die Luft. Mich reist es beim Start 20 Meter durch den Schnee - eine Erfahrung der gemischten Art. Was ist passiert??Der Wind entpuppt sich als extrem unstabil - nicht nur Böen, auch Verwirbelungen machen die Kontrolle der Drachen fast unmöglich, so dass auch die Könner nach einiger Zeit aufgeben.?Ein guter  Teil der gut 60 extra Angereisten versucht sein Glück noch an einem anderen Spot.?Ich mache mir einen entspannten Nachmittag im Hotel - passend zum Sonntag - und vertraue auf morgen.

 

 

 

 Tag 2:

-14,5°C, Sonne und ein bisschen Wind. Schon morgens herrschte reges Treiben am unteren See am Berninapass hinter den Bahngleisen. Die fortgeschritten Fahrer hatten ihren Spass im Backcountry und erklommen mit ihren Drachen die umliegenden Berghänge. Für die noch nicht so geübten, unter ihnen der Berichterstatter, war der Tag eine große Herausforderung an ihre Gedulds- und Frustrationsgrenze. Die bunten Drachen in den Berghängen vor Augen versuchte sie stundenlang auf Skiern oder Snowboards ein ähnliches fahrerisches Geschick an den Tag zu legen wie die Vorbilder in der Bergflanken.
Leider wollte sich der Erfolg  nicht in dem Maße einstellen wie es die Bemühungen erhoffen ließen. Der Wind war in den zu Fuss erreichbaren Regionen des Fahrgebiets nicht ausreichend für wirklich tolle Fahrerlebnisse - da halfen auch die sehr guten Tipps von Jan-Hendrik Junker und Jan Rogge vom HQ-Powerkitesteam nicht.

Aber wie bemerkte eine fortgeschrittene Fahrerin hoffentlich sehr treffend: wenn Du bei Leichtwind fahren lernst, ist es bei ausreichendem Wind dann gar kein Problem mehr.

Hoffe ich also auf morgen und freue mich auf´s leckere Essen.

 

101203_hq-schweiz_01181. Tag - Allerbestes Wetter, sonnig und -12°C, es trudeln immer mehr Leute ein, die Stimmung ist gut, allein es fehlt der Wind.

 

Ein Teil der Anwesenden beschließt Nachmittags auf die umliegenden Skipisten auszuweichen.

 

Es bleibt die Freude an der Schönheit der Natur, die unglaublich gute Luft und die für einen Städter fast unwirklich anmutende Stille. Für morgen ist Wind vorgesagt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitarbeiterwochenende 2010

 

 

 

Mitarbeiterwochenende 2010

Hooksiel an der Nordseeküste. 14 Mitarbeiter von ewigkite.de. 16 Tagesordnungspunkte. Ein Nachmittag am Strand. Ein Gottesdienst in der Stadt der friesischen Braukunst. 
Das war, kurz gesagt, das Mitarbeiterwochenende von ewigkite.de vom 12.-14.November.

Etwas ausführlicher: Am Freitagabend trafen sich die Mitarbeiter in zwei der endlos vielen Ferienhäuser in Hooksiel. Nach einem gemütlichen Abendessen  ließen sie das Jahr 2010 Revue passieren. Knappe 1000 Bilder von 7 Drachenfesten und ein paar Anmerkungen zu dem, was sie besonders gut fanden sowie eine erste Gesprächs- und Inforunde zum Thema Corporate Identity und Corporate Design schlossen sich an.

Im Laufe des Jahres hatten die ewigkiterInnen festgestellt, dass bezüglich des Auftretens und der inhaltlichen Ausrichtung in Zukunft ein wenig nachjustiert werden kann. 
Die Ergebnisse des Gespräches können ab demnächst auf der Seite „einfach dasein“ diese Webpräsenz nachgelesen werden. 
Nach einer kurzen Nacht und einem ausführlichen Frühstück ging es den ganzen Morgen um TOPs wie Finanzen, neuen Ideen für die Arbeit, Organisation und Inhalt der Arbeit. 
Als besonders mühsam entpuppte sich die Frage nach dem Aussehen und der Qualität neuer Mitarbeiter-Shirts. Geschmacksfragen lassen sich schlecht durch demokratische Prozesse klären. 
Die Mitarbeiter waren (bei fast allen TOPs) sehr konzentriert bei der Sache und klärten viele TOPs auf gute und auch vielversprechende Weise. Ewigkite.de wird in Zukunft noch besser ;) organisiert sein und auch mit manchem Neuen aufwarten. 

Den Mitarbeitern war klar, dass Neues oder auch Anderes nur angegangen werden kann, wenn sie selbst Engagement einbringen. Dankbar schauten die Mitarbeiter auf viel Gelungenes und Erfreuliches zurück. Viele Mitarbeiter haben sich mit Zeit, Finanzen und liebevollem Engagement in die Arbeit eingebracht und die Drachenfeste zu dem gemacht, was sie waren. Ewigkite.de wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen wird (CH übernimmt im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit die organisatorischen Angelegenheiten). Das macht das Projekt besonders. Es ist manchmal aber auch eine Herausforderung... .

Der Samstagnachmittag stand dann ganz im Zeichen der Drachen. Alle Mitarbeiter verteilten sich mit Buggys, Mountainboards, Kiteboards oder auch nur auf ihren Füßen am Strand von Schillig oder auf dem Wasser, um ihre Drachenfähigkeiten auszubauen oder einfach nur den (zu) leichten Wind zu genießen. 

Abends dann ein leckres gemeinsames Essen und  knappe zwei Stunden weitere TOPs.
Am Sonntagmorgen ging es in die Baptistengemeinde nach Jever zum Gottesdienst. Die „kirchliche Wirklichkeit“ hatte die Mitarbeiter wieder. Eine Predigt über Herzen, U-Boote und Bergungsversuche. Und das alles in einer kleinen soliden Gemeinde. Nach dem Gottesdienst dann das typisch ostfriesische Teetrinken in der Gemeinde. Zufrieden und dankbar verabschiedeten sich die Mitarbeiter voneinander. Man freut sich auf die Möglichkeiten des nächsten Jahres. Und darüber, dass es die Ewigkite gibt.



Besuch auf Fanö

Netter Besuch bei den ewigkitern!

Für einen Tag war beim Drachenfestival auf Fanö Besuch von zwei Teamfahrern von Flysurfer angekündigt worden. Von Donnerstag auf Freitag. Bereits am frühen Donnerstagmorgen tauchten Pascal Lohmann und Emmanuel Norman nach durchgefahrerer 800-Kilometer-Nacht am Strand von Fanö auf. Eine Mütze voll Schlaf war dringend angesagt. Bereits nachmittags zeigten die Beiden ihr außerordentliches Können auf dem Mountainboard. Der Wind verlangte die Psycho 4 15.

Spontane Fotosession mit viel Spaß. Bewundernswert, das Können der beiden Teamfahrer. Mit Leichtigkeit und Präzision vollbrachten sie Kunststücke hooked und unhooked-Kunststücke an ihren Kites.  

Mit „aaahs“ und „ooohs“ verfolgt wurde nicht nur Emmanuels Handlepass, sondern auch diverse andere moves und die immer wieder erzielte Höhe der Sprünge. 

Am Freitag zeigten die Beiden bei 6-8 Windstärken vor laufender Kamera ihr können mit der Psycho4 in 6 qm auf dem Wasser.  
Von Ferne hörte man Zuschauer immer wieder sagen „Das gibt es doch nicht!“. Pascals erzielte Höhe war wirklich atemberaubend. Mit welcher Leichtigkeit er sich in die Luft zu katapultieren schien, war für viele beeindruckend. 

Emmanuel glänzte durch Tricks, von denen sich mancher fragt, wie man so etwas überhaupt als „normaler“ Mensch hinbekommen kann. Einer hat es nicht hinbekommen. 

Carsten von ewigkite scheiterte nach ein paar hundert Metern mit der Pulse 2 8 kläglich. Die beiden Profis ließen sich glücklicherweise davon jedoch nicht abhalten, weiterhin ihren Spaß zu haben. 

In einem kurzen Interview wies Emmanuel zu Recht auf die Gefahren des Kitesurfens hin. Nicht nur an diesem „Windballertag“ bekam man eine Ahnung davon.

Aus dem einen Tag Besuch wurden spontan vier Tage. Pascal und Emmanuel reisten erst am Sonntag ab. Nette vier Tage. Nette FS-ewigkite.de-Begegnung. 

Auch bei der Hochzeit waren sie anwesend. Einige Teilnehmer mussten schmunzeln, als die Beiden am Rande der aufblasbaren Kirche Autogramme geben mussten. Und: Wer lässt sich nicht auch mal gerne mit den beiden netten und supersportlichen Youngstern fotografieren? Ein gutes, humorvolles, sportliches und freundliches Miteinander. 

Nur: Mit den Schlüsseln hatten es die beiden nicht so sehr. Aus Diskretion frage man beim Hochzeitpaar nach, wenn man weitere Informationen haben möchte, was Schlüsselsuche gegen 20 Uhr angeht. Oder bei Carsten, was Einlass ins Haus gegen 3 Uhr angeht. 
Emmanuel reiste am Sonntag direkt zum Worldcup nach Sylt. 

Auch die Bedeutung des Namens "Emmanuel" passt bestens zu ewigkite.de: "Gott ist mit uns.". Was will man mehr?

 

Bilder von Emmanuel und Pascal finden sich in der Galerie

Drachenfest Rügen - Bericht eines 9-Jährigen

Urlaub und Drachenfest auf Rügen

Nach 8 Stunden Fahrt war es endlich so weit: Wir waren auf Rügen angekommen.

Die ersten vier Tage verbrachten wir auf einem Campingplatz in Lobbe. Wir machten viele Radtouren, da das Wetter ziemlich gut war. Es schien die Sonne und es war nicht so kalt, dass man mit Mütze, Schal und Handschuhen rumlaufen musste.


Der Strand war direkt hinter dem Campingplatz. Deswegen machten wir auch fast jeden Tag einen Strandspaziergang. An einem Tag oder an einem Vormittag fuhren wir zur Rügener Inselrodelbahn. Man musste ziemlich lange anstehen, aber als man endlich drankam machte es ziemlich Spaß die 700 Meter lange Bahn hinunter zufahren. 

Als die 4 Tage in Lobbe vorbei waren, wechselten wir den Campingplatz und zwar nach Thiessow.  Dort wo das Drachenfestival stattfinden sollte. Als wir dort mit unserem Wohnwagen und unserem Auto ankamen, fingen wir sofort an uns einen Platz zu suchen und es uns dort gemütlich zu machen.


Die NDR2- Bühne war schon aufgebaut. Außerdem waren auch Bungee-Trampoline, eine Riesenrutsche,ein Essenszelt und vieles mehr schon da. Es war wenig Wind, für die Drachenflieger schlecht. Für die Kirche von ewigkite supergut. An diesem Tag wurde der Wind auch nicht mehr.


Am nächsten Tag dagegen ballerte der Wind schon früh morgens gegen den Wohnwagen. Es war so viel Wind, dass es sich nicht lohnte die Aufblasbare Kirche aufzubauen. Die Drachenflieger waren auch nicht begeistert, da zuviel Wind für sie war. An diesem Tag konnte auch leider die Riesenrutsche nicht aufgebaut werden. Alle hofften, dass am nächsten und damit auch am letzten Tag mehr Wind war, aber die Hoffnung verflog, als am nächsten Morgen nicht mal kleine Böen waren. Ab 15 Uhr war schon Aufbruchstimmung.


Und um 17 Uhr fuhren auch wir weg. Henrike (meine Schwester) und ich guckten während der Autofahrt Pippi Langstrumpf. Als wir endlich in Oldenburg ankamen rannte ich sofort in mein Zimmer, legte mich ins Bett und schlief ein!


Enno Hokema

 

Tuniesien 2009

Erinnerungen an Tunesien!

Kaum zurück in Deutschland, hat mich der Arbeitsalltag schon wieder mit Spätschichten und Wochenenddiensten. Echt gruselig! 
Der einzige Unterschied zu vor dem Urlaub sind die Fragen "Wo warst du denn, du bist so braun?" "Wie warm war es denn?" "Wie war das Hotel?" Das ist dann so ne Frage, bei der ich echt schmunzeln muss. Ich war ja nicht in Tunesien, um an einem 5-Sterne-Pool zu liegen oder mich von knackigen Animateuren animieren zu lassen. Ich war zum Kiten da! 

Immerhin ist der Urlaub in meinem Kopf noch so present, dass meine Gedanken bei solchen Fragen sofort abschweifen..... Schöner Sonnenschein, Sand unter den nackten Füßen (und spätestens ab dem 2. Tag auch im Bett und eigentlich überall), der Geruch nach Salzwasser, mal mehr oder weniger Wind, Thunfischsandwich bei LaRose, nette Gesellschaft und dümme Sprüche, ein unbequemer Neoprenanzug.... 

Am liebsten erinnere ich mich allerdings an die Zeiten, die ich im Wasser oder auf dem Wasser verbracht habe: Wir hatten das große Glück einen Psycho 4 von FSim Gepäck zu haben - 15m² schönstes Spinakertuch! Dank des schwachen Windes war das mein Kite für diese Woche :-)! Echt ein Traum von Drachen!!! 

Mal abgesehen davon, dass einen das Design schon von den Sternen träumen läßt, war ich von Anfang an hin und weg von ihm. Wie bei allen Flysurfer-Kites, die ich bisher geflogen bin, war der Start überhaupt kein Problem. 
Eben ein bißchen Wind in Luftkammern fächern und schon flog der Darchen fast von alleine in die Luft und ließ sich optimal in den Zenit steuern. Ich konnte es kaum abwarten damit aufs Wasser zu gehen. Da es weit über ein Jahr zurück lag, dass ich das letzte mal auf dem Brett stand, war der Adrenalinspiegel in meinem Blut doch ziemlich hoch. 

Der Psycho4 machte mir den Wiedereinstieg ganz einfach. Er stand sehr stabil am Himmel und blieb trotz der Böen ruhig. Trotzdem war er kein Stück träge. Auf Lenkbewegungen reagierte er umgehend und präzise. Ich hatte schon fast das Gefühl einen kleinen Drachen bei viel Wind in der Hand zu haben. Da der Wind aber etwas schwach war und ich den Kite viel bewegen musste um ausreichend Druck im Tuch zu haben, kam mir diese Wendigkeit sehr zu gute. Auch das Verhalten am Windfensterrand war extrem gut: Kein Einfalten oder Kolabieren und auch hier reagierte der Drache zügig auf die Lenkbewegungen. Ideal gerade für mich, weil ich noch viel auf die Brettstellung und so achten muss. 

Da ist es einfach gut, wenn der Kite so einfach zu kontrollieren ist. Zwischenzeitlich hatte ich auch mal einen anderen Drachen am Trapez, aber zum Glück nur für eine kurze Zeit. 

Dank dieses schönen Drachen, durfte ich einige sehr schöne und entspannende Stunden auf dem Wasser verbringen. Mein persönliches Fazit: Der beste Kite, den ich bisher in den Händen hatte!

Nun zurück im Alltag, ist dieser Kite wieder nur ein Traum, den ich mir aber lebendig erhalte, indem ich meine Kollegen damit zutexte ;-). Da stoße ich zwar eher auf Unverständnis, aber man muss den Drachen einfach geflogen sein, um zu verstehen...



Teil 3: Heute nur kurz!
Es war ne GEILE Zeit!!!!! Nur viel zu kurz! Nee, eigentlich gar nicht, aber für heute war es das erstmal und das ist auch gut so. Bin völlig k.o., völlig müde und mir tut alles völlig doll weh. Trotzdem einfach genial. Wir haben das einzig Richtige getan. 6.00 Uhr Kaffee, 7.00 Uhr auf dem Brett *smile* Über Mittag gabs ne kurze Pause zum Energie nachlegen und Kamel-Shooting. Da ich wie gesagt überreif fürs Bett bin, hier kurz die Erkenntnisse des Tages: 
1.) Kiten ist einfach nur genial, ne Dörthe?! 
2.) Auch Kamele sollten Zahnpflege betreiben und aufhören wiederzukäuen - das stinkt! 
3.) Schlimmer als Animateusen sind arabische Nächte inkl. Bauchtanz beim Abendessen. 
4.) Pommes auf Thunfischbaguette klingt pervers, ist es aber nicht. 
5.) Die Psycho 4 ist immer noch der Hammer!!!! 
6.) Wiebke benimmt sich hier wie zu Hause. 
7.) Auch auf dem Meer ist es schön! 
8.) Das Essen schmeckt so fade, weil die Salzablagerungen des Lagunenwassers in der Mundhöhle nicht so schnell ausgeschwemmt wird. 
9.) Ich geh jetzt ins Bett, weil ich immer noch so müde bin.....


Teil 2: Flaute auf Djerba (von Samantha Faber)

Wie vorher gesagt, ließ der Wind heute zu wünschen übrig. Gut, dass wir gleich ein späteres Frühstück geplant hatten. Während wir den guten koffeinfreien Kaffee tranken, unsere Croissants oder sonstige fettige Kalorienbomben mümmelten, haben wir beschlossen den Tag mit nix tun zu verbringen. 
Nix tun hieß in dem Fall Auto mieten und von einer Lagune bzw. Café zum nächsten zu fahren. Interessant ist dabei, dass man hier die Mietautos ohne Benzin bekommt. 

Das kann wie in unsrem Fall bedeuten, dass ein wenig Spannung in der Luft liegt. Obwohl wir uns nicht ganz einig wurden, ob 50 km Reserve auch wirklich 50 km sind, fanden wir nach einigem Hin- und Herfahren doch noch ne Tanke, die einigermaßen vertrauenserweckend wirkte. Voll verrostete Tanksäulen auf dem Gehweg hinterlassen nicht den Eindruck, dass sie bleifreies Benzin von sich geben.

Beim ersten Café (La Rose) angekommen, bestätigte sich bei einem Blick auf einen Windmesser unser Gefühl – kein Wind! Schön zu sehen, dass die armen Kite-Schüler der dortigen Schule sich trotzdem in ihre Neos zwängen mussten. Als wir später noch mal auf einen xten Kaffee vorbei kamen, liefen sie immer noch darinherum ohne einmal im Wasser gewesen zu sein. Bah, müssen die geschwitzt haben…. 

Da genießt man doch echt das faul sein und Touri spielen. Wie sich das für anständige Touristen gehört, haben wir viele schöne Fotos gemacht, sind auf einen Basar gefahren, um uns dort abzocken zu lassen und haben uns schon vor dem Mittag Gedanken darüber gemacht, was es abends Leckeres am Buffet geben wird.

So ein Basar ist ja schon echt was Feines. Man braucht zwar ein dickes Fell und taube Ohren, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, dass man allen Verwandten Zauberkamele, Schalen, Schmuck und Gewürze mitbringen und komische Kleider mit Klimaanlage anprobieren soll, macht so eine Bummelei echt Spaß. Warum hier selbst die Handtaschen Klimaanlagen haben, kann ich mir zwar nicht erklären, aber wahrscheinlich ist das der Verkaufsschlager 2009. 

Richtig abgezockt wurde eigentlich nur Volker, der zwar für alles eine extra Ausbildung hat, aber nicht fürs Datteln Kaufen. Nach einigen Runden über den Basar, kurzem Anatomieunterricht beim Schlachter und erfolglosen Frauenkaufversuchen seitens der Tunesier, fanden wir ein nettes, kleines nostalgisches Restaurant, in dem es doch tatsächlich noch 1-Liter-Cola-Glasflaschen gibt.

Frisch gestärkt ging es dann weiter zum nächsten Café, wieder bei La Rose, wo es immer noch keinen Wind gab. Da Carsten ja schon diverse Male hier war und ihn plötzlich die Sehnsucht nach längst vergangenen Tagen packte, stand nun der Besuch altbekannter Plätze auf dem Programm. Allerdings haben die sich entweder in Luft aufgelöst oder wurden von neuen Hotelkomplexen begraben. Schön war es trotzdem! Unsre Reise führte uns unter anderem auch an einen abgelegeneren Ort mit einem steinigen Ufer. 

Einfach traumhaft: Weißer Sandstein, blaues Meer, Sonnenschein und Weite! Und wir natürlich, die den Ort mit Leben gefüllt haben. Von da aus ging es weiter in den Süden der Insel zur nächsten Lagune…. Und zum nächsten Kaffee an einer weiteren Kiteschule! Schöner Spot, deutscher Kaffee, aber auch leider auch deutsche Preise. 
Krass, dass man sich so schnell an die tunesischen Preise gewöhnt. Im Sonnenuntergang ging es dann wieder zurück zum Hotel, wo wir nun mit vollgeschlagenen Bäuchen in der Hotellobby liegen und versuchen die Animateure und die Discomusik zu ignorieren.

Plan für Morgen: 6.00 Uhr Kaffee trinken, 6.15 Uhr Start Richtung La Rose und rauf aufs Wasser, abends völlig k.o. und glücklich zurück.



Teil 1: Ewigkite.de in Tunesien (von S.Faber)
Seit gestern sind wir in Tunesien und was soll ich sagen: Herrlich! Montag Morgen ging es um 6.00 Uhr in Oldenburg los. Kurzes Treffen, Kofferraum vollstopfen und erstes Krisengespräch, da Säm ja nur eine Reisetasche dabei hatte anstelle eines Koffers. 

Wie sollten da bloß alle Kites rein passen? Letztendlich reichte die kleine Handtasche doch für drei Kites… Im Eiltempo ging es dann los Richtung Düsseldorfer Flughafen. 
2. Krise: Dörthe hätte fast keinen Platz mehr im Flugzeug bekommen. 3. Krise: Wieso dürfen wir unser Sportgepäck extra zahlen, nur weil nicht „Golfbag“ drauf steht. Trotz vorbildlichem Verhalten, enorm kompetenten Saftschupsen und freundlichem Busfahrer sind wir gut auf Djerba gelandet. Gleich am Flughafen wehte uns schon ein angenehmes Lüftchen um die noch weiße Nase. Da kam dann so richtig Vorfreude auf! 

Im Hotel angekommen habe wir unseren klebrigen, interessant schmeckenden Begrüßungscocktail hinuntergestürzt, haben unsere Klamotten aufs Zimmer verfrachtet und den ersten Materialcheck am Strand gemacht. Nach endlosdauerndem Finnen an- und abschrauben, haben unsere Kite-Neulinge eine kleine Einführung bekommen. 
Da wir alle Dank des guten Services an Board sehr ausgehungert waren, war die Freude groß als das Rentnerschupsen am Buffet los ging. (Frage mich gerade, wie man sich die Deko im Speisesaal in einem tunesischem Hotel erklären kann: Was macht hier ein Bild von Asterix und Obelix auf Schlittschuhen an der Wand??) 

Fazit des ersten Tages: Gute Unterkunft, tolle Insel, tolles Essen, toller Sport!  

Heute Morgen ging es dann gleich früh los in eine schnuckelige kleine Lagune. Carsten war so nett und hat uns zwei quietschgelbe Taxen geordert. Vollgestopft mit vier motivierten Möchtegern-Kitern sowie einem Kiter, der gern möchte, und ausgestattet mit dem feinsten Material tuckerten wir los. Kaum angekommen am Spot, direkt an einem kleinen Café „La Rose“ das für seine Thunfischbaguettes mit Pommes bekannt ist (ist nicht so ekelig wie es klingt ;-)), wurden die Kites und Bretter ausgepackt. Die Beginner unter uns haben sich am Land erst mal warm geflogen, während wir anderen los aufs Wasser sind. Nicht unbedingt für jeden geeignet, aber wer sich noch etwas unsicher ist, hat hier seinen Spaß. Wenn man nicht Höhe halten kann, dann läuft es sich im knietiefen Wasser doch besser rückwärts als imHüfthohen. 

Nicht das Wasser, Wind, Sonne und Kiten allein schon glücklich macht. Richtig genial wird es dann, wenn am Ende der Schnüre eine Psycho 4 hängt. Durfte ja schon ein paar tolle Drachen fliegen, aber dieser… 

Freu mich jetzt noch einen Keks, wenn ich an dieses tolle Ding denke. Dass ich leichte Startschwierigkeiten hatte, lag definitiv nicht am Drachen! Richtig happy war ich dann, als auch das vorbei war und es richtig gut lief.

Doch auch irgendwann konnte meine Motivation den Mangel meiner Kondition nicht mehr ausgleichen. (AHHHH Hilfe, schon wieder so ein durchaus amüsanter Animateur, der einem über die Schulter schaut!!!!!!!!!) 
Kleine Pause angesagt: Lecker Brik und Cola bei La Rose schlürfen! Einmal kurz einen Zaun aufsuchen und aus dem Neo raus pellen, Sonnencremeschicht nachlegen und weiter gings. Leider hatte der Wind etwas nachgelassen, so dass es dann ziemlich schnell Schluss war. 
Trotzdem bin ich Gott dankbar für all die tollen Eindrücke am, auf, in und unter dem Wasser. (Unter dem Wasser war ich nicht, weil ich nicht kiten kann, sondern weil meine Nasennebenhöhlen mal ne Spülung brauchten. Soll gesund sein! Andere Leute zahlen da viel Geld für. Leicht durchgefroren und auch etwas erschöpft ging es dann ins Hotel zurück und auch ziemlich schnell unter die Dusche und noch schneller zum Essen. 

Man hätte meinen können, dass unsere Eltern vergessen hätten uns zu erziehen so wie wir geschlungen haben. Naja, das hat wenigstens von unsrem sonstigen nicht ganz tadellosem Verhalten bei Tisch abgelenkt. 

Jetzt sitzen wir in der Hotelbar, trinken Kaffee, von dem man so viel trinken kann wie man will – hat hier eh kein Koffein – und relaxen! 
Kurz wir machen Urlaub! Den einzigen Stress verursachen hier nur die Animateusen. Man kann ja echt viel machen für Geld, aber es gibt ne Grenze, die hier eindeutig überschritten wird. Echt gruselig! 

Wenn ich nicht die Aussicht hätte, tagsüber raus ans/ aufs Wasser zu können, bräuchte ich nach einer Woche Animationsurlaub echt ne Reha oder Therapie!

Und nun schaun wa mal, wie der Wind in den nächsten Tagen wird……

Ruhige Römö-Runden

Ruhige Römö-Runden 

Ende Januar, Anfang Februar 2011. Die dänische Insel Römö liegt ohne Schnee im Winterschlaf. Die Nächte sind eiskalt. Tagsüber hingegen erklimmt das Thermometer manchmal sogar zweistellige Werte. Hin und wieder kämpft sich die Sonne durch die diesigen Wolken und wärmt wohlig. 

Ferienhäuser liegen verlassen wie Sand am Meer zwischen den Dünen. Nur aus wenigen flackert das Licht der Kaminöfen und Energiesparlampen. Menschen sind nur vereinzelt zu sehen. Dann meistens als Paar oder Kleinfamilie auftretend. Hin und wieder ein Auto auf den endlos erscheinenden Strassen der kargen Insel. Auch der Weg zum Strand ist in diesen Tagen einsamer als zu den Zeiten, wenn Gäste die Insel bevölkern. Einsame Wege. Strahlende Sonne. 

Ideale Tage zum Landboarden. Ich packe das Mountainboard, die Speed 3 15 und 21 ein und mache mich auf den Weg zum Südstrand. Kein, nicht ein Mensch ist auf dem endlos erscheinenden Strand zu sichten.

Auch kein Buggy-Fahrer, Strandsegler oder andere Drachenfans. Ich messe den Wind. 4 bis 6 Knoten. Das ideale Wetterchen für die 21er Speed. Weißes Tuch auf feuchtem aber festem Sandboden. Nur ein Hauch von Wind. Der Drachen erhebt sich gemächlich in die Lüfte. Er zieht mich über den kilometerweiten Strand. In die Einsamkeit.


Nach gut 5 Minuten habe ich die Wasserkante erreicht und drehe um. Einfach so. Platz ohne Ende. Und Ruhe. Unendliche Ruhe. 
Der Kite lässt sich noch anpowern. Einfach bestens einzustellen, dieser Riesenlappen. Da macht er selbst bei diesem lauen Lüftchen lustigen Lift. Da traue selbst ich mir einen Sprung zu. Mein erster Sprung mit Mountainboard. Und es geht. Sanfte Landung. Sanft gesteuert. Und sanfter Drachen.

Ein Sprünglein nach dem anderen folgt. Ich denke an meine Sprunggelenke und an mein Alter und lasse es nach gewisser Zeit dann doch lieber sein. Höhere Sprünge würden mich schon reizen. Für heute aber besser nicht. Denn ich habe nur einen Helm auf. Die restlichen Schutzklamotten liegen hunderte von Kilometern weit entfernt in meinem kalten Keller. Ein anderes Mal vielleicht.

Bis dahin genieße ich fast zwei Stunden am Stück das Cruisen. Einfach so drauf losfahren. Mal mehr mal weniger reinhängen. Mal gemächlich, mal mit Speed. Mit Speed 3 sowieso. Aber manchmal eben auch mit Geschwindigkeit. Geschwindigkeit mit Kite. 

Hin und wieder eine kleine Herausforderung. Wenn nämlich das Board auf einer der vielen vereisten Flächen, die sich auf dem ansonsten idealen festen Sanduntergrund, befinden, ins Rutschen gerät. Das fühlt sich dann mehr wie Eis-Segeln an. Nicht ganz ungefährlich, wenn man nicht drauf vorbereitet ist. Nach dem ersten sachten Ausrutscher bin ich dann aber immer darauf vorbereitet. Und habe Spaß. Und Ruhe. 

Ich drehe so manche ruhige Römö-Runde.
Kiteerlebnis pur. Ich verstehe Mountainboarder jetzt besser. Es hat schon was! Insbesondere auf Römö.
Nach den knapp 2 Stunden lande ich den Drachen locker. Bremsleinen gleichmäßig und sachte ziehen und er schwebt zu Boden wie ein leichter Ballon. Ja, einen Wermutstropfen gibt es: Das schöne Weiß des Kites wird an manchen Stellen mit klumpigem Sand überdeckt. Trocknet ja aber wieder. Lässt sich dann abschütteln.
Ganz im Gegensatz zu den schönen Natureindrücken, die ich an diesem Abend mit in den Schlaf nehmen.

Auch der nächste Tag bringt ein neues Kiteerlebnis. Was ich bereits vor ein paar Jahren mit einem Buggy und einer Crossfire erlebt habe, das erlebe ich jetzt noch einmal. Mit Mountainbaord und der Speed 3 15.

Und mit Familie. Die vier Liebsten schlendern am Strand entlang, während ich direkt an der Wasserkante einfach Gas gebe. Der Wind steht dermaßen ideal, dass ich knapp drei Kilometer in eine Richtung fahren kann. Unglaublich, was ich da erlebe. Das eisige Wasser hat kleine Eisschollen, Eisberge in Miniatur auf den Strand gespült. Sie liegen wie gerade Schüre mit einem Abstand von etwa einem Meter zur Wasserkante auf dem Strand.

Zwischen Wasser und Eis ist der eine Meter Strand gut befahrbar. Kilometerweit. Herrlich. Welch’ ein Anblick, wenn meine Augen zum Board und auf den Boden wandern.

Wenn meine Augen auf den Kite schauen, vermischt sich dieser entweder mit an diesem Tag diesiger Luft und dunstigen Dünen. Oder mit grauem Nordseewasser und ebenso grauen Nordseewolken. Ich gebe Gas. Die vier Liebsten werden kleiner und kleiner, bald zu Punkten am Horizont. Kite wenden und zurück. Die vier Liebsten werden größer und größer. Bis sie wieder in voller Lebensgröße vor mir stehen.

 „Kann ich mit drauf?“ „Äh, ja, versuchen wir es mal ....“ Janne, Rike und Enno versuchen es. Und es klappt. Mit einem Fuß auf dem Ende des Boards, mit einer oder beiden Händen den wohligen Wamst ihres Vaters umklammernd fahren sie mit mir über den Strand. Und haben ihren Spaß. Und ich auch.

Ein herrliches Kite-Erlebnis nimmt nach ein paar Stunden sein Ende. Hoffentlich war ich nicht das letzte Mal auf Römö. Es muss so etwa das 20. Mal gewesen sein. Beim etwa 21. Mal werde ich sicher wieder ein Landboard dabei haben.

Und die Kites. Und hoffentlich auch die Vier.

Silvester in Sankt Peter-Ording

Ruhige und erholsame vier Tage liegen hinter uns. Seit drei Jahren verschieben wir unser Neujahres-Prozedere in den schönen Kurort: kein um 15 Uhr anfangendes „Geböllere“, keine vom Promillepegel geprägten Menschen.

Ein schönes Feuerwerk gibt es jedoch trotzdem jedes Jahr als „Ausgleich“ an der Promenade.berichte

Die letzten Jahre waren die Tage um Neujahr für uns geprägt durch viele Stunden im Kitebuggy und anschließenden kulinarischen Highlights wie Tiefkühlpizza und Dosenravioli. Wer will und kann schon nach 5 Stunden am Strand bei Seeluft noch viel Zeit in der Küche verbringen …

Dieses Jahr verbrachten wir die Feiertage gezwungenermaßen hauptsächlich in unserer Ferienwohnung mit Gesellschaftsspielen und Kochen. So gab es dieses Mal Pfannkuchen, Blätterteigröllchen mir Hackfüllung, selbstgemachten Döner und Käsespätzle.

Der Weg zur Promenade war wie Ende Dezember zu erwarten war recht rutschig und glatt, doch der Strand war durch nichts zu toppen: Festgetretener Schnee wechselte sich mit riesigen zugefrorenen Pfützen ab.

Hatte man sich jedoch über diese Eisbahn gewagt und war an der „Wassergrenze“ angekommen, bot sich ein herrlicher Blick:

Eisschollen wohin man schaut.

Die genaue Wassergrenze konnte man nur erahnen...

So konnten wir zwar unserem Lieblingssport nicht nachgehen, unser alljährlicher Ausflug nach Sankt Peter-Ording wurde dadurch aber in keinster weise beeinträchtigt … nein, es war sogar ganz schön auch mal zu sehen, wo man überhaupt Urlaub macht und zu was die Natur fähig ist.

In diesem Sinne: Ein frohes neues Jahr!

Henning + Deike

 

 

Mitarbeiterwochenende November 2010





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitarbeiterwochenende 2010

Hooksiel an der Nordseeküste. 14 Mitarbeiter von ewigkite.de. 16 Tagesordnungspunkte. Ein Nachmittag am Strand. Ein Gottesdienst in der Stadt der friesischen Braukunst. 
Das war, kurz gesagt, das Mitarbeiterwochenende von ewigkite.de vom 12.-14.November.

Etwas ausführlicher: Am Freitagabend trafen sich die Mitarbeiter in zwei der endlos vielen Ferienhäuser in Hooksiel. Nach einem gemütlichen Abendessen  ließen sie das Jahr 2010 Revue passieren. Knappe 1000 Bilder von 7 Drachenfesten und ein paar Anmerkungen zu dem, was sie besonders gut fanden sowie eine erste Gesprächs- und Inforunde zum Thema Corporate Identity und Corporate Design schlossen sich an.

Im Laufe des Jahres hatten die ewigkiterInnen festgestellt, dass bezüglich des Auftretens und der inhaltlichen Ausrichtung in Zukunft ein wenig nachjustiert werden kann. 
Die Ergebnisse des Gespräches können ab demnächst auf der Seite „einfach dasein“ diese Webpräsenz nachgelesen werden. 
Nach einer kurzen Nacht und einem ausführlichen Frühstück ging es den ganzen Morgen um TOPs wie Finanzen, neuen Ideen für die Arbeit, Organisation und Inhalt der Arbeit. 
Als besonders mühsam entpuppte sich die Frage nach dem Aussehen und der Qualität neuer Mitarbeiter-Shirts. Geschmacksfragen lassen sich schlecht durch demokratische Prozesse klären. 
Die Mitarbeiter waren (bei fast allen TOPs) sehr konzentriert bei der Sache und klärten viele TOPs auf gute und auch vielversprechende Weise. Ewigkite.de wird in Zukunft noch besser ;) organisiert sein und auch mit manchem Neuen aufwarten. 

Den Mitarbeitern war klar, dass Neues oder auch Anderes nur angegangen werden kann, wenn sie selbst Engagement einbringen. Dankbar schauten die Mitarbeiter auf viel Gelungenes und Erfreuliches zurück. Viele Mitarbeiter haben sich mit Zeit, Finanzen und liebevollem Engagement in die Arbeit eingebracht und die Drachenfeste zu dem gemacht, was sie waren. Ewigkite.de wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen wird (CH übernimmt im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit die organisatorischen Angelegenheiten). Das macht das Projekt besonders. Es ist manchmal aber auch eine Herausforderung... .

Der Samstagnachmittag stand dann ganz im Zeichen der Drachen. Alle Mitarbeiter verteilten sich mit Buggys, Mountainboards, Kiteboards oder auch nur auf ihren Füßen am Strand von Schillig oder auf dem Wasser, um ihre Drachenfähigkeiten auszubauen oder einfach nur den (zu) leichten Wind zu genießen. 

Abends dann ein leckres gemeinsames Essen und  knappe zwei Stunden weitere TOPs.
Am Sonntagmorgen ging es in die Baptistengemeinde nach Jever zum Gottesdienst. Die „kirchliche Wirklichkeit“ hatte die Mitarbeiter wieder. Eine Predigt über Herzen, U-Boote und Bergungsversuche. Und das alles in einer kleinen soliden Gemeinde. Nach dem Gottesdienst dann das typisch ostfriesische Teetrinken in der Gemeinde. Zufrieden und dankbar verabschiedeten sich die Mitarbeiter voneinander. Man freut sich auf die Möglichkeiten des nächsten Jahres. Und darüber, dass es die Ewigkite gibt.



Mitarbeiterwochenende von ewigkite.de

Vom 12.-14.November treffen sich 14 ehrenamtliche Mitarbeiter von ewigkite.de, um die Arbeit des zurückliegenden Jahres auszuwerten und das Jahr 2011 zu planen.

Zum dritten Mal ist Hooksiel an der Nordseeküste das Ziel der Mitarbeiter. Eine Tagesordnung mit 15 Punkten steht auf dem Programm. Es geht an diesem Wochenende darum, das Gute, das gewesen ist, zu benennen und auch den Schwächen der  Arbeit und aus dem, was nicht gelungen ist, Konsequenzen für das kommende Jahr zu ziehen.

Zwischen den vielen TOPs soll eigentlich auch immer Zeit sein, um neues Material auszuprobieren. Zeiten am Strand von Hooksiel sind eingeplant. Die Wettervorhersage lässt jedoch nichts Gutes ahnen. Eine Sturmwarnung ist für das Wochenende ausgegeben. Nichts Neues für manche Mitarbeiter, denn bereits im Jahr 2008 fiel ein Wochenende dermaßen ins Wasser, dass die die Ferienwohnungen nicht verlassen werden konnten.

Finanzen, Design,  Anschaffungen, Inhaltliches zur Arbeit von ewigkite.de u.v.m. wird besprochen werden.

Die Jahresplanung 2011 beinhaltet auch Terminabsprachen. Auf welchem Drachenfest wird ewigkite.de 2011 vertreten sein?

Aktuelle Infos im Laufe der nächsten Woche.

Anregungen für die Arbeit von ewigkite.de können per mail an chokema(ät)ewigkite.de
oder per Tel.: 0172 39 766 01 spontan gegeben werden. Danke dafür!