Fanö 2013 - Zwei Berichte

Urlaub mit der Ewigkite auf dem Drachenfest Fanö, Dänemark

 

Ab in den Norden...mit Sonnenaufgang ging es in Begleitung von Pascal Lohmann und Emmanuel Norman am Samstagmorgen von Kiel aus auf die Insel Fanö.

Auf der dänischen Insel durfte ich die Tage vom 16.-21.Juni 2014 im Rahmen des Internationalen Drachenfestivals mit dem Ewikiten-Team verbringen.

 Untergebracht waren wir in einem gemütlichen, typisch dänischen Ferienhäuschen nicht allzu weit entfernt vom Strand.

Wir waren eine Gruppe von 12 ganz unterschiedlichen Leuten, jedoch verband uns eins, die Leidenschaft fürs Kiten. So war jeden Morgen aufs Neue der erste Blick aus dem Fenster mit den Worten begleitet: „Ist Wind?“ Dieser Satz wurde im Laufe der Woche zu der Frage: „ Bewegen sich die Grashalme vor unserem Haus ein wenig?“, denn leider hatten wir es mit dem Wind und Wetter nicht ganz so gut getroffen.

Ganz nach dem Motto: „In der Not wird man kreativ“ verbrachten wir also unsere Zeit mit allerlei anderen schönen Beschäftigungen: Wie dem Sonnenbaden, Bücher vorlesen, fotografieren, Drachen zählen, Wakeboarden, E-boarden, Wikinger-Schach spielen, ferngesteuertes Auto fahren, einer Klangmassage, Kaffee trinken, ein Spaziergang oder Joggen zum Strand, Sonnenuntergang anschauen und vielem me(e)hr.

 In den Stunden mit Wind hatten wir viel Spass beim Landkiten, Strandbuggy fahren oder Kitesurfen. 

Immer wieder einmal kamen Strandnachbarn für einen Kaffee vorbei oder Bekannte aus der Drachenszene wurden aufgesucht. Die Abende verbrachten wir sehr entspannt mit leckerem Essen, einem kurzen Bibelinput und chillen in der Sofaecke. 

So gingen fünf Tage wie im Fluge vorbei und am Freitag war schon mein Abreisetag gekommen. 

Ich bin Gott sehr dankbar für diese besondere Zeit zum Erholen, Genießen  und  Seele baumeln lassen und kann Fanö jedem empfehlen, der ein wenig zur Ruhe kommen will.   (Elena Neyer)

 

 

Fanö 2013 – Urlaub mit der ewigkite.de

Ein erster Bericht

 

Was macht man an Tagen, an denen man im Rahmen des 29.Internationalen Drachenfestivals auf der Insel Fanö ist und an denen der Wind mittelmäßg stark weht?

 Man versucht alle Arten von Drachen irgendwie zum Fliegen zu bringen. Am Hauptstrand des Drachenfestivals werden die leichten Schleierdeltas und die mehr oder weniger großen Bowls in die Lüfte gelassen. Ein paar Drachenfiguren sieht man auch am Himmel. Im Großen und Ganzen sind die Drachen aber doch noch recht überschaubar. Man trifft sich hier und dort, spricht ein paar oder auch ein paar viele Worte miteinander, trinkt das eine oder auch das andere Bier gemeinsam und fachsimpelt über die neuesten Nachrichten aus der Drachenszene.

Ein paar Kilometer weiter am selben Strand versuchen die Powerkiter auch ihr Bestes: Kites werden getestet – mit mehr oder weniger Erfolg. Man sitzt. Und spricht. Man trifft sich hier und  dort. Trinkt das eine oder andere Mineralwasser. Die 19er und 21er Schirme werden ausgepackt. Und tatsächlich: Manche kommen ins Gleiten. Oder mit einer 15er landboarden. Das geht auch.

 

Modellautos werden ausgepackt und durch den Sand gejagt. Holzklotz-Wurfspiele sorgen für gruppendynamische Bewegung. Die strahlende Sonne macht auch den muffeligsten Stubenhocker zu einem versireten Outdoor-Experten.

 

Man freut sich, dass Rolf Zimmermann vorbeikommt und für filigrane Abwechslung am Himmel sorgt. Der Drachenbauer packt zum ersten Mal seinen neuen Drachendrachen aus. Innerhalb von 10 Minuten hängt der schöne handgenähte und beeindruckende Drachen am Himmel und veranlasst selbst eingefleischte Powerkiter zu wohlwollenden Äußerungen. Als der neue Drachen dann noch während seines etwa einstündigen Jungfernfluges vor Ort auf Vorschlag von ewigkitern auf dem Namen Tabrix getauft wird - ohne Sekt und auch ohne Wasser oder Regentropfen vom Himmel - ist die Freude über den farblich zum ewigkite.de-Wohnwagen passenden Tabrix noch einmal ein gutes Stück größer.

 

Und wenn es regnet? Dann sitzt man in den Fahrzeugen. Man beobachtet gelbe Enten (2CV6) am Strand, checkt die Wettervorhersage zum xten Mal oder fährt ins Ferienhaus, wo endlich wieder alle Teilnehmer der Urlaubswoche „Urlaub mit den ewigkitern“  klären können, ob die Welt – zumindest das, was sich www nennt – noch da ist.  Gemeinsames Essen in entspannter Stimmung. Warten auf den idealen Wind. Entspannung und Nichtstun pur. Auch das ist Fanö 2013.     (CHokema)

Drachenfest Norddeich 2013

Das Drachenfest in Norden/ Norddeich über Himmelfahrt markiert seit einigen Jahren den Beginn der Drachenfestsaison für die Mitarbeiter von ewigkite.de.

Das war auch wieder in diesem Jahr der Fall. Wie immer gut von Uwe Schwettmann und Co. organisiert, erwartete die vier Dauerteilnehmer von ewigkite (Detlef, Johannes, Astrid und Willi samt Kindern) ein durchaus abwechslungsreiches Wochenende.

Abwechslungsreich, was die Wetterverhältnisse anging: man wusste nicht immer so genau, ob man die Sonnencreme auspacken oder den Regenmantel entfalten sollte. Die Mitarbeiter – tageweise unterstützt von Samantha und Carsten – ließen sich den Spaß nicht nehmen und arrangierten sich gut mit den Gegebenheiten.
Rund um das obere Flugfeld beim Hafenbecken waren die Wohnmobile aneinander gereiht. Dort fanden auch die Kirchenhüpfburg und die Fahrzeuge von ewigkite.de sowie die der MitarbeiterInnen ihren Platz. Ein optimaler Platz, ... wenn denn BesucherInnen in Strömen gekommen wären, was jedoch aufgrund des immer wieder strömenden Himmels eher nur selten der Fall war. Besucher kamen eher tröpfchenweise.

Dennoch herrschte ein buntes Treiben auf dem Flugfeld: Großdrachen und auch Künstler an Zweileinern (eine Revolution-Gang machte durch irre gute gekonnte Flugmanöver auf sich aufmerksam) machten sich breit und sorgten für einen abwechslungsreichen Himmel über Norddeich.

Das Rahmenprogramm war wie üblich gut organisiert und fand bei Jung und Alt je nach Angebot (Mitmachspiele für Kinder bis Mittrinkrunden für Senioren) guten anklang.

Je nach Tiede sah man auf dem Wasser vor der Küste auch noch ein paar Kitesurfer, die ihre Bahnen zogen.

Fazit: Ein schönes Wochenende, aufgrund des Wetters und der eher vorherrschende Kälte dann aber auch etwas anstrengend und nervend.

Vermutlich wird es aber auch 2014 wieder heißen: ewigkite.de ist in Norden/ Norddeich dabei.

Kirchentag Hamburg 2013

Der Deutsche Evangelische Kirchentag fand vom 1.-5.Mai in Hamburg statt. Hier findest du drei unterschiedliche Berichte über den Kirchentag.

Nur ein kleiner Ausschnitt des großen Treffens.


Die Kirchenhüpfburg von ewigkite.de auf dem Kirchentag

Nach den Eröffnungsgottesdiensten geht es bei den Kirchentagen für die Besucher immer zum „Abend der Begegnung“, bei dem sich Kircheninitiativen aus ganz Deutschland und insbesondere aus der gastgebenden Region mit kreativen Ständen und kulinarischen Besonderheiten vorstellen. So war es auch bei 34.Evangelischen Kirchentag. Kurz nach 18 Uhr bewegten sich bis zu 120 000 Besucher durch die Hamburger Hafencity und durch das Innenstadtgebiet rund um die Alster. Kein lärmendes Volksfest, sondern ein ruhiger und stilvoller „Abend der Begegnung“ wird als Einstieg in den Kirchentag angeboten. Es ist schon etwas Besonderes, wenn man mit scheinbar unzählig vielen anderen Christen auf den Straßen unterwegs ist, um das Beieinandersein zu feiern und sich auf die kommenden Tage einzustimmen.

Einen kleinen Farbtupfer bildete dabei auch die Kirchenhüpfburg von ewigkite.de, einem Projekt innerhalb des Dienstbereich Mission des BEFG.
Die ökumenische Tourismusseelsorge Sankt Peter Ording, die sich die Kirchenhüpfburg mit ewigkite.de teilt, hatte dafür gesorgt, dass die Kirchenhüpfburg einen prominenten Platz direkt an der Osaka-Allee in der Hafencity erhält. Der Abend der Begegnung beginnt offiziell um 18:30 Uhr und geht bis 22.30 Uhr. Als die Mitarbeiter um 13:00 die Hüpfburg testweise mit Luft versorgten, wussten sie nicht, was sie erwarten würde: Sofort kletterten Besucher auf die luftige Kirche und begannen zu hüpfen. Der Andrang war nicht zu bremsen und so entschieden sich die Mitarbeiter, die Hüpfburg einfach bis zum Abend aufgeblasen zu lassen. Knappe 10 Stunden sorgte die Kirchenhüpfburg somit für Freude bei jung und alt: Kinder waren begeistert, Erwachsen probierten mal wieder aus, wie sich eine Hüpfburg anfühlt und eine zeitlang nutzten Schwangere die Hüpfburg als Ruheinsel. Am Ende des Abends waren die Mitarbeiter völlig mit ihren Kräften am Ende, denn Aufsicht, Kontrolle und viele Gespräche brauchen Energie. Viele Besucher reagierten auch auf die Bibelverse und Aussprüche katholischer, lutherischer und baptistischer Christen, die auf den Kirchenwänden der Hüpfburg zu lesen sind. Andrea Streubier, Gemeindediakonin aus Sankt Peter Ording: „Eine rundum gelungene Sache, die Kirchenhüpfburg auf dem Kirchentag!“


Alte Bekannte und prominente Persönlichkeiten auf dem Kirchentag

Mit 120 000 Dauerteilnehmern ist der Deutsche Evangelische Kirchentag das größte deutsche, wenn nicht sogar das weltweit größte Christentreffen. Dabei geht man als Besucher, wenn man sich ausreichend vorbereitet, keineswegs verloren. Das knapp 2500 Veranstaltungen anbietende Programmheft hat für jeden Besucher etwas zu bieten. Vielleicht kann man sogar sagen, dass es „den Kirchentag“ gar nicht gibt. Jeder Besucher kann sich seine Veranstaltungen aussuchen und somit seinen ganz eigenen Kirchentag zusammenstellen. In Hamburg was nur der Abschlussgottesdienst im Stadtpark als Veranstaltung für alle Teilnehmer ausgeschrieben.

Zu Beginn des Kirchentages gab es mehrere Eröffnungsgottesdienste mit jeweils einigen zehntausend Besuchern. Von Donnerstag bis Samstag konnte man sich dann auch Seminare mit nur bis zu 20 Teilnehmern auswählen oder in einer der Messehallen, die bis zu 5000 Personen fasst, an einer Bibelarbeit, einem Forum oder an einem Vortrag teilnehmen. Immer wieder erlebt man es auch, dass scheinbar unbekannte Menschen aufeinander zustürmen, sich herzlich umarmen und sich über ein Wiedersehen freuen. Es ist schon erstaunlich, wen man alles auf dem Kirchentag trifft: Bekannte aus ehemaligen Wohnorten und Gemeinden, Mitchristen aus anderen Konfessionen, mit denen man einmal an einem Projekt gemeinsam gearbeitet hat oder Verwandte und Freunde, die auch auf dem Kirchentag sind. Der große Kirchentag in der Großstadt Hamburg bietet manchmal kleine und erfreuliche Momente, die deutlich machen, dass nicht die Masse das Wesentliche ist, sondern die vielen Begegnungen, Bekanntschaften und die einzelnen Gespräche.

Ein Erstbesucher des Kirchentags, der mit Kirche wenig zu tun hat und normalerweise nur auf sportlichen Großevents zu Gast ist, meinte nach dem Erleben des „Abend der Begegnung“ in der Hafencity und in der Innenstadt: „Ich habe noch nie eine so friedliche und harmonische Großveranstaltung wie den Kirchentag erlebt. Die Leute sind so freundlich und fröhlich. Keiner ist besoffen. Und alle sind so gut drauf. Das ist der Wahnsinn!“ Beeindruckend fand er auch die Stimmung auf der Ost-West-Strasse in Hamburg, die normalerweise das Hafengebiet von der Innenstadt trennt. Mit Blick auf Hamburgs Hauptkirche St.Michaelis konnte man Teilnehmer des Kirchentags auf der Ost-West-Strasse, die für den Verkehr gesperrt worden war, sitzen sehen und singen hören.

Die Offenheit der Kirchentagsbesucher machte sich in der ganzen Stadt bemerkbar: Viel schneller als sonst kam man freundlich und manches Mal auch tiefsinnig mit anscheinend wildfremden Menschen ins Gespräch. Egal wen man wo ansprach oder von wem man angesprochen wurde, man war sich von vorneherein einig, dass man für eine gemeinsame Sache unterwegs ist.

Natürlich war auch reichlich Prominenz auf dem Kirchentag vertreten. Viele Bundespolitiker waren in den Messehallen zu sehen oder auch bei Bibelarbeiten zu hören. Und manchmal ließen sie dabei auch einen Blick hinter die Politikerkulisse zu.

So geschehen bei der Veranstaltung „Wie viel Spiritualität braucht der Mensch?“. Die Veranstaltung fand am Freitag bei strahlend blauem Himmel am Musikpavillion im Park Planten un blomen am Messegelände statt. Die etwa 1000 Besucher hatten sich frühzeitig eingefunden, um dem Pastor, Pädagogen und Kontemplationslehrer Rüdiger Maschwitz zuzuhören. Auf feinsinnige, ruhige und reflektierte Art erläuterte er spezifischen Kennzeichen evangelischer Spiritualität und lud die Teilnehmer auch ganz praktisch zu Gebetsübungen unter dem strahlenden Himmel ein.

1000 Besucher der Veranstaltung nahmen sich Zeit fürs Gebet und erhielten geistliche Anregungen für ihren Alltag. Mit Interesse wurde dann auch verfolgt, was Alois Glück, ehemaliger Politiker und jetziger der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, und Frank-Walter Steinmeier, MdB und Fraktionsvorsitzender, zum Thema Gebet zu sagen haben. Nach dem üblichen, aber durchaus sehr humorvollen und ansprechenden politischen Schlagabtausch zu Beginn, sprachen die beiden Prominenten offen über ihre Erfahrungen mit vorformulierten und persönlichen Gebeten. Steinmeier wurde an die schwere Krankheitszeit seiner Frau vor zwei Jahren erinnert und bekannte, dass Glaube und Gebet in diesen Zeiten für ihn wesentlicher wurden. Alois Glück eroberte durch seine Klarheit und durch persönliche Anmerkungen zum Gebet die Herzen und Ohren der Hörer. Als Politiker, so sagte er, muss es darauf ankommen, gut zu sein und zu glänzen. Das sei selbstverständlich und normal. Als Person weiß er aber, dass er vor Gott nicht glänzen muss und dass er auch mit seinen Schwächen gut bei Gott aufgehoben ist. „Ich bin auf die Barmherzigkeit Gottes angewiesen.“

Persönliche Begegnungen und auch Äußerungen, Anmerkungen und Erklärungen vom Podium machen den Kirchentag zu dem, was er ist: Eine einzigartige Großveranstaltung, die zu Herzen geht und die dem Hirn auch sehr viel zu bieten hat.  



Begegnungen und filigrane Holzarbeiten am Stand des BEFG auf dem Kirchentag

Der „Markt der Möglichkeiten“ ist fester Bestandteil der Evangelischen Kirchentage. In mehreren Messehallen sind hunderte von Ausstellern zu finden, die über ihre Arbeit informieren oder versuchen, Aufmerksamkeit für ihr Thema zu wecken. Auch Mirjam Geißler, Dienstbereich Gemeindeentwicklung, und Carsten Hokema, Dienstbereich Mission, hatten für den 34.Evangelischen Kirchentag einen Stand für den BEFG geplant und haben diesen gemeinsam mit sechs weiteren Mitarbeitern drei Tage lang betreit. Aber wo war der Stand des BEFG? Diese Frage stellten sich alle diejenigen, die das Verzeichnis der Aussteller nicht durchforstet hatten.

Dort war ganz klein die Ortsangabe „A1-B20“ zu lesen.  Ganz klein, und von daher auch für Unvorbereitete schwer zu finden, war auch der Stand des BEFG. Andere Freikirchen hatten sich größere Messestände geleistet und waren wenigstens etwas leichter zu finden. Begab man sich jedoch in den Messegang A 1- B, so kam es nicht selten vor, dass sich vor dem Stand des BEFG eine Menschentraube bildete und somit automatisch weitere Interessierte angezogen wurden. Der 12 qm große Stand hatte nämlich zwei Attraktionen zu bieten: An einem breiten Tisch saßen fast durchgehend bis zu 10 Personen und feilten, schmirgelten und sägten sich Andenken an den Kirchentag.

Unter der fachmännischen Anleitung von Friedrich Kleibert, Pastor aus Wildeshausen und Regionalpastor im Landesverband Nordwestdeutschland, entstanden kleine Kreuze, Fische, Blumen und weitere Symbole aus Wacholderholz. Filigrane Fingerarbeit mit viel Feingefühl war gefragt. Nein, die Baptisten sind wirklich nicht auf dem Holzweg, wenn sie Holzarbeiten anbieten! Denn das praktische Angebot sorgte für Ruhe und nette, manchmal tiefsinnige Gespräche bei Tisch. Eine Besucherin aus Süddeutschland, die bereits 2011 in Dresden mit Friedrich Kleibert Holzarbeiten gemacht hatte, war extra in die Halle A 1 an den Stand des BEFG gekommen, um wieder ein paar Stunden die gute Gemeinschaft zu genießen und sich Symbole zu gestalten.

Gleich nebenan ging es weniger ruhig zu. Zwei Regionalreferenten des Dienstbereich Mission hatten, passend zum Motto des Kirchentages, die Frage „Was brauchst Du?“ formuliert und Schilder mit einzelnen Begriffen angeboten, um damit ein Foto machen zu lassen. Begriffe wie „Hoffnung“, „Geborgenheit“, „Beziehungen“, aber auch „Schokolade“ und weitere Begriffe wurden angeboten. Besucher suchten sich aus, was sie brauchen und stellten sich mit einem oder mehreren Schildern ins Fotostudio. Nicht selten wurde die Kulisse auch für Gruppenfotos genutzt. Die Bilder stehen für die Fotografierten noch vier Wochen lang auf der Seite des Dienstbereich Mission www.komm-ins-bild.de zum Download bereit.

Knapp 500 Fotos wurden gemacht und sorgten für Freude und gute Laune. Manches Mal ergaben sich auch im Fotostudio kurze Gespräche. Oder auf dem Gang vor dem Stand. Baptisten, die „ihren“ Stand suchten waren zu Gast, Christen anderen Konfessionen kamen vorbei, um zu fragen, wie die Baptisten es mit der Homosexualität halten (wie gut, dass die Mitarbeiter auf das Papier des Präsidiums eingehen und darauf verweisen konnten), manche Ex-Baptisten wollten „nur mal schauen, wie die Baptisten jetzt so drauf sind“ und manche Besucher kamen auch, um sich zu beschweren, dass nichts mehr so ist wie es früher einmal war.

Beste Beziehungen pflegten die Standmitarbeiter des BEFG auch zu den „Brüdern“ des Nachbarstands. Dort präsentierte sich das Kloster Nütschau. Das freundliche und heitere Miteinander bereicherte die manchmal auch sehr anstrengende „Messepräsenz“. Und Benediktinern und Baptisten war mit und ohne Worten klar, dass es nicht allein die Messearbeit ist, die einander verbindet, sondern der Glaube an Jesus Christus. Und die Arbeit. Für das Reich Gottes.

1.Hamburger Kitemeisterschaft 2013

 

Mit strahlender Sonne und frühlingshafte Temperaturen begann der Morgen des 1.Mai 2013.  Feiertagsstimmung an der Elbe unterhalb von Blankenese/ Hamburg. Am Mühlenberger Segel-Club e.V., der zum großem Teil an der guten Organisation des Tages beteiligt war, trafen sich die Wettkampfteilnehmer bereits morgens um 8 Uhr.

 

Mit kleinen Motorbooten ging es aus dem Mühlenberger Hafen auf die Elbe, um diese dann circa einen Kilometer aufwärts zu queren, wo das Kitegebiet  "Mühlenberger Loch" liegt.

 

Nach Aufbau und ersten Starts blieb nur eines: Hoffen auf mehr Wind. Nur zwischen drei und 5 Kitern konnte ihre Schirme einsetzen und am frühen Morgen zwischen 8.30 und 9.00 Uhr ein wenig hin- und hergleiten. An Wettkämpfe war zu keinem Zeitpunkt zu denken. Dennoch kämpften einige Kiter! Mit ihren Kites, Boards und dem wenigen Wind. Die stets strahlende Sonne und die aufmunternden Zurufe der Bootsbegleitungen sorgten für gute Stimmung. War wieder einmal ein Kite vom Himmel getrudelt, so konnte man sich darauf verlassen, dass eines der Begleitboote sogleich zur Stelle war und half.

 

Bei sinkendem Wasserstand und gefühlter sowie tatsächlicher Windstille wurde mit dem Rücktransport der Sportler gegen 11 Uhr begonnen. Eine leicht enttäuschte Stimmung machte sich breit. An der tollen Organisation und den freundlichen Leuten, die für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben – und sicher auch bei mehr Wind alles bestens unter Kontrolle gehabt hätten- lag es sicher nicht.  Zum Abschied tauchte überraschenderweise ein Seehund in der Nähe des Kitereviers auf und sorgte zusätzlich für heitere Momente.

 

Nur bei 4,3,2 Knoten lässt sich beim besten Willen nichts machen! Am Segel-Club wieder angekommen, war die Stimmung bereits aufgehellt. Netter Gespräche und chillige Stimmung machten sich breit. Aber was macht man mit bereits gravierten und mit Datum versehenen Medaillen, wenn kein Wettbewerb stattgefunden hat? Thilo Threfz treffende Tipp: Verlosen! Die Wettkampfteilnehmer sorgten durch „Ziehung der Meisterzahlen“ für ihre  eigene Platzierung. Alle Plätze wurde auf diese Weise unter Gelächter vergeben. Bleibt zu hoffen, dass die nächsten Hamburger Meisterschaften bei ebenso strahlendem Sonneschein  und mit ebenso nettem Ambiente stattfinden. Nur Wind, Wind darf mehr sein!

 

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Impressionen Boot 2013

 

360° Wassersport - Impressionen

bildschirmfoto 2013-01-21 um 22.02.04Das Mekka der Wassersportler befindet sich vom 19.-27.Januar 2013 mal wieder in Düsseldorf. Das Messegelände ist vollgestopft mit Yachten, Booten, Kanus, Katamaranen und allem, was so auf dem Wasser schwimmt, rutscht, gleitet oder gezogen wird. Beeindruckend ist ein Gang vom Nordeingang des Messegeländes her: Zunächst einmal wird der Besucher mit Kunst rund ums Wasser auf das Thema Wassersport eingestimmt. Hin und wieder ist zwischen den „Kunst-Ständen“ auch ein Stand mit luxuriösen Gebrauchsgegenständen aus dem Bereich Wassersport zu finden. In der ersten von Norden her kommenden Halle sind die „dreamliner“ zu finden, für die der Normalbürger noch nicht einmal ausreichend Geld für den Treibstoff auf hoher See auf seinem Sparkonto hat. Millionenteure Motor- und Segelyachten, deren äußeres Erscheinungsbild für den entspannten Betrachter recht beeindruckend ist.

 

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Die Frage kommt jedoch bei jedem Schritt auf: Wer kann sich so etwas leisten (von der Innenausstattung dieser schwimmenden Villen ganz zu schweigen). Je weiter man sich auf dem Messegelände nach Süden bewegt, desto erschwinglicher werden die „Sportgeräte“. Man findet in der Halle für Kleinmotorboote oder Segelschiffe dann auch schon mal Exemplare für 200 000 Euro. Wem das noch immer zu viel ist, der begibt sich in Halle 15.

Dort findet man zwischen manchen protzig erscheinenden Katamaranen den Stand von Mini-Cat. Aufblasbares Kat-Vergnügen ab 3100 €. Noch preiswerter wird es dann in den Hallen 1 und 2: Dort findet sich alles rund um den Windsurf- und Kitesurfsport. Sicher, auch hier kann man ein paar Tausender lassen, aber es gibt ja auch die unzählichen Klamotten und Zubehörstände, bei denen man auch ein cooles Aloha-Armband (wenn man denn drauf steht) für 3 € findet. Sämtliche Hersteller (na ja, nicht alle) bieten ihre Windsurf und Kitesurfprodukte sowie Zubehör und Klamotten an. Ein buntes Treiben wie auf einem Basar. Überall flackern dem Besucher „messe-preis-besonders-billig“-Schilder entgegen.

Und tatsächlich: So mancher Besucher macht trotz des Eintrittspreises von stolzen 18 € dann doch noch ein Schnäppchen und schleppt sein Windsurf-Brett, sein Segel, einen oder mehrere Kites aus den Hallen raus. Strahlende und zufriedene Gesichter sieht man hin und wieder, die stolz auf ihr neu erworbenes Kiteboard blicken und sich ganz sicher sind, dass sie ein Messeschnäppchen gemacht haben. Der kritische Besucher kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die ganze Messe ein Ziel hat: Umsatz. Und so lassen sich auch alle Kite-Hersteller und Board-Firmen kleine und große Attraktionen an ihrem Stand einfallen, um Besucher für ihre Marke zu interessieren.

In Halle 1 wird Beach-Feeling produziert: Eine Bar hier, ein Sonneschirm dort, coole Standbetreuer und jede Menge bunte Fähnchen und „Surfutensilien“. Das riesige Wasserbecken dient den Wakeboardern als Showgrundlage. Eine Mini-Wakeboardanlage sorgt dafür, dass die Cracks ihre Tricks mitten in der Halle präsentieren können und die Besucher freuen sich über Wassersport-Unterhaltung. Hin und wieder ein Rahmenprogramm auf der Bühne. Rick Jensen wird interviewt und erzählt grundlegendes zum Kitesurfen. Eine sympathische Erscheinung inmitten eine trubeligen Halle.

Der Kitesurfsport ist am boomen. Ohne Zweifel. Einen Eindruck davon bekommt man in Halle 1 und 2. Muss man bei der boot gewesen sein? Vielleicht ja, vielleicht nein. Wenn man Freude hat an glitzernden Yachten und an jede Menge Infos auch rund um den Windsurf- und Kitesurfsport, dann ist es schon mal nett, ein paar Stunden durch den Trubel zu laufen und sich hier und dort zu informieren.

Wer eher eine ruhiger Zeitgenosse ist, der den Trubel nicht so mag, der ist auf der boot definitiv falsch. Es sei denn, er oder sie setzt sich in eine der Luxusyachten und lässt sich von den netten Mitarbeitern einen Sekt nach dem anderen bringen.

 

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BKSA 2012

 

Untited colours of BKSA!

Deutscher, Franzose und Engländer teilen sich 1.Platz bei den  Englischen Kiltelandboard-Meisterschaften in Westward Ho.



(Bedburg, 26.10.2012/PS)
Am 19. und 20. Oktober fanden im Süden Englands  die Wettbewerbe der BKSA (British Kitesurfing Association)  für Kitesurfer, Buggyfahrer und Kitelandboarder statt.  
Westward Ho, ca. 100 Kilometer nördlich von Plymouth, war Austragungsort der Meisterschaften. Zuvor hatten Läufe in Essex und Redcar stattgefunden. Das Oktober-Event, an dem überwiegend englische Fahrer teilnahmen, bot wenig Spektakuläres. Auch die Wetterverhältnisse ließen zu wünschen übrig: Während mancher Läufe schlief der Wind förmlich ein, so dass die Läufe abgebrochen werden mussten.
Die Läufe waren für alle Beteiligten schwer zu fahren, da der wenige Wind selbst bei bestem Material und Können sämtliche Energien und  die geballte Konzentration der Fahrer forderte. Die Wettkampfteilnehmer zeigten dennoch ihr Bestes mit Moves und Tricks an Land und in der Luft.

Die kompetente Jury bewertete Tricks, Style und Variationen und Können der einzelnen Moves.


Das solide organisierte Event sorgte neben der  beherrschenden Wetterenttäuschung  doch noch für eine Überraschung: Erstmals teilen sich drei Nationen den 1.Platz auf dem Siegertreppchen der Meisterschaft: Nachdem sich Emmanuel Norman, Teamfahrer von Flysurfer, in einem ersten Rennen u.a. von seinen Teamkollegen Laurent Guyot aus Frankreich abgesetzt hatte, sollte dieser im Finale gemeinsam mit Ash Garwood aus England wieder gegen ihn antreten.

Aus den drei Besten des Turniers sollte der Allerbeste gekürt werden.

Aufgrund der schlechten Windbedingungen, der Windmesser regte sich nicht, konnte das Finale jedoch nicht durchgeführt werden.
Die Jury zog sich zurück und fand eine wahrlich sportliche, weise und zugleich „europäische“ Lösung: Drei Fahrer, die aus drei Nationen stammen, wurde alle mit dem 1.Platz ausgezeichnet.

Laurent Ashley  aus Frankreich erhält damit mit insgesamt 2885 Punkten aus drei Rennen den 1.Platz overall der englischen Meisterschaften  in der Disziplin Freestyle. Mit 210 Punkten weniger folgt ihm der Engländer Ash Garwood. Emmanuel Norman brachte es auf insgesamt 2000 Punkte.

Er hatte zwar volle Punktzahl bei zwei Rennen erreicht, an einem Rennen jedoch nicht teilgenommen.

Verschmitzt lächelnd kommentiert Norman: „An einem der englischen Rennen, in Redcar, konnte ich nicht teilnehmen.  Irgend jemand musste ja auch in Berlin –Tempelhof gewinnen.“  Bei der KLB Open hatte Norman nicht zu dritt auf dem Siegertreppchen des 1.Platzes gestanden, sondern sich gleich drei Mal für den 1.Platz (Freestyle, Air und Race) qualifiziert.

„Die Siegerehrung in Westward Ho war einfach nur genial. Die BKSA hat ihr Bestes gegeben und in edlem Stil gefeiert. So richtig schön englisch eben!“, beschreibt Emmanuel Norman die abschließende Feier.
Bei der Siegerehrung freute sich Emmanuel Norman mit einem weiteren Deutschen über dessen 1.Platz: Der 12jährige Pascal Schmidt, Teamfahrer von HQ, hatte sich bei den „Amateur“-Läufen, wie der Wettbewerb für junge Fahrer in England heißt, souverän den 1.Platz erkämpft. „Pascal hat wirklich sehr gute Leistung gezeigt und ich freue mich mit ihm, dass die Jury das auch honoriert hat!“

In der letzten Oktoberwoche bereitet sich Norman nun auf den letzten Lauf der deutschen Meisterschaften 2012 Anfang November in Wanlo vor.

 

Bilder (c) Maik Schmidt

KLB OPEN 2012

 

klb open 2012 maik schmidtDreifacher Sieg für Emmanuel Norman bei der KLB Open 2012 -

Sechs Sekunden in der Luft, schnellster Fahrer mit bestem Style


(Bedburg, 9.12.2012/PS) Vom 5. bis 7. Oktober 2012 fand auf dem ehemaligem Flugplatz Berlin Tempelhof die KLB Open, ein internationaler Kite Landboarding Wettkampf, statt.

Emmanuel Norman, internationaler Teamfahrer der Firma Flysurfer, konnte sich in allen drei ausgetragenen Disziplinen (Freestyle, Race, Hangtime) jeweils den 1.Platz sichern und sorgte damit erstmals für die herausragende Dreifachplatzierung einer Einzelperson.
Drei Mal erster Platz! Ich kann mein Glück nicht fassen. Es fühlt  sich an wie drei Mal „Gold“ in den Händen zu halten!“, so Emmanuel Norman am frühen Sonntagabend auf dem Siegertreppchen des Contests.

Europas beste Kite-Landboarder waren das ganze Wochenende über bei teilweise widrigen Wetterverhältnissen zu den Wettbewerben angetreten. Bereits am Freitag wurde der Hangtime-Contest ausgetragen. Dabei wurde gemessen, wie lange ein Fahrer nach einem Sprung in der Luft blieb. Starke und böige Winde forderten den Fahrern gleich zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung Konzentration und Können ab.
Die Platzierungen im Hangtime-Contest:

1. Platz: Emmanuel Norman mit 6,0 Sekunden

2. Platz: Benjamin Kuhfahl mit 4,3 Sekunden 

3. Platz: Leon Schwer mit 3,9 Sekunden 

Am Samstag wurde im Race der schnellste Fahrer aus fünf Rennläufen ermittelt.  Emmanuel Norman setze sich gegenüber 23 weiteren Fahrer auf dem abgesteckten Kurs ab und konnte als Erster und somit als schnellster Kitelandboarder der KLB Open 2012 die Ziellinie überfahren. 

Die Platzierungen im Race-Contest:

1.Platz: Emmanuel Norman 

2.Plätze: Peter Grothe und Marius Siebert 

3.Platz: Tom Haltiner 

Am Sonntag richteten sich alle Blicke auf die Königsdisziplin des Kitelandboardens, den Freestyle. Die Fahrer zeigten spektakuläre Sprünge mit Rotationen, Grabs und Board-Offs. Auch hier überzeugte Emmanuel Norman die Jury mit seinem außerordentlichen Können und seinem besonderen Freestyle.

Die Platzierungen im Freestyle:

1. Platz: Emmanuel Norman 

2. PlatzPascal Schmidt  

3. Joey Oldenbürger 

Auf dem ehemaligen Flughafengelände herrschte am Sonntag bei besseren Wetterbedingungen als an den Vortagen auch neben den abgesteckten Wettkampfgebieten reges Treiben: Aussteller aus dem Kite-Bereich sorgten für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und für Informationen rund um den Kite-Trendsport (u.a. waren Kitejunkie, Flysurfer, Syltbrands, Lassrollen und Sixbeaufort vertreten). Auch die Berliner Kiteschule war vertreten, bot Schnupperkurse an und stellte Testmaterial zur Verfügung.

Die KLB Open waren auch 2012 ein voller Erfolg. Bei durchwachsenem Wetter und dennoch guter Windausbeute konnten alle Wettkämpfe wie geplant stattfinden. Für die über 20 angereisten Landboarder und die zigtausend  Zuschauer war die KLB Open 2012 ein unvergessliches Erlebnis.

„Ich freue mich schon auf die KLB Open 2013!“, so Emmanuel Norman, der sich direkt aus Berlin zum Training in die Niederlande begeben hat, um dann ab Mitte Oktober bei den Meisterschaften in England und anschließend beim letzten Tourstop der Deutschen Meisterschaft in Wanlo dabei zu sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos (c) Maik Schmidt

Mitarbeiterwochenende 2012

 

Das Mitarbeiterwochenende 2012 der Mitarbeiter von ewigkite.de war rundum entspannt. Sieben Mitarbeiter trafen sich von Freitag bis Sonntag in Hooksiel/ Friesland, um das Jahr 2012, in dem ewigkite.de auf insgesamt acht Drachenfesten vertreten war, auszuwerten. Am Freitagabend saßen die Mitarbeiter, die aus Kiel, Schöningen, Veenhusen und Oldenburg angefahren waren, in trauter Runde zusammen, um die ersten vier von insgesamt 13 Tagesordnungspunkten zu besprechen (Pizza gab es vorweg ...). Die Auswertung der einzelnen Drachenfeste sorgte für zufriedene Gesichter. Immer wieder spannend ist die jeweils unterschiedliche Zusammensetzung der Mitarbeiter bei den Drachenfesten. Damit wurden aber gute Erfahrungen gemacht. Zufrieden waren die Mitarbeiter mit dem Ablauf der einzelnen Drachenfeste. Gerne darf es so auch in 2013 weiter gehen.
Die Termine für 2013 stehen noch nicht fest, ewigkite.de wird aber munter weiter machen.

Ein intensiv besprochenes Thema war das Projekt „Schaf“. Mit Änderungen kann an den bisherigen Entwürfen weitergearbeitet werden. Eine Investitionssumme von ca. 1500-1800 € wird dazu benötigt.  Zum Thema Finanzen ist zu sagen, dass das Projekt mehrere tausend € umgesetzt hat. Die Ausleihe der Kirche sowie einzelne Spenden haben in 2012 dafür gesorgt, dass ewigkite.de mit einer schwarzen Null aus dem Jahr gehen kann. Für neue Projekte müssen jeweils neue Spenden gesammelt werde. Schön wäre eine verlässliche Einnahme-Quelle.

Die Mitarbeiter haben besprochen, dass die Pustekirche zunächst noch eine Saison betrieben werden soll. Dann muss man neu besprechen, wie es mit der Kirche weiter geht. Der Vergleich mit der 2.Kirche des Dienstbereich Mission hat sehr deutlich gemacht, dass die erste, nun knapp fünf Jahre alte Kirche mittlerweile doch sehr abgenutzt und auch ausgeblichen ist.
Weitere TOPs waren die geplante Ghana-Reise und der „Urlaub mit der ewigkite.de auf Fanö“ 2013. Der Weltkarten-Kite, Anschaffungen, die zu tätigen sind (sobald Geld da ist) und manche andere Kleinigkeiten standen dann am Samstag auf der Tagesordung.
Im Ganzen kann man wohl sagen, dass die Mitarbeiter sehr dankbar sind, wie ewigkite.de im Laufe des vergangenen Jahres „funktioniert“ hat und dass sie gerne weiter machen möchten.
Am Horizont der nächsten Jahre könnten sich aber auch Veränderungen abzeichnen. Diese sind noch nicht konkret, die Mitarbeiter waren sich aber einig, dass man auch offen für Neues und Anderes sein will, was die inhaltliche, ggf. auch ausstattungstechnische Ausrichtung von ewigkite.de angeht. So könnte zB die für Nachtflugshows angedachte Idee einer zweidimensionalen Kirche inkl. eingezogener Leinwand etwas sein, was insgesamt neue Impulse für das Projekt setzt. Die knapp 10 000 €, die zur Umsetzung dieser Idee notwendig wären müssten aber auch erstmal irgendwo herkommen ... .

Immer wieder haben sich die Mitarbeiter auch dankbar darüber geäußert, dass ewigkite.de seit  nun knapp 5 Jahren so gut und an vielen Stellen auch selbstverständlich läuft. Man freut sich auch darüber, dass ewigkite.de gut  in der Drachenszene verankert ist. Viele kleine und nette sowie inhaltlich nachdenklich stimmenden Begegnungen auf Drachenfesten bleiben nach den vielen Erlebnissen des Jahres.
Der Einsatz der Kirchenhüpfburg fordert kontinuierliche Betreuung auf den Drachenfesten. In diesem Jahr war die Hüpfburg auf vier Drachenfesten mit dabei. Das Miteinander mit der Tourismusseelsorge SPO funktioniert ausgesprochen gut,  so dass die Kirchenhüpfburg weiter wie bisher betrieben werden kann. Passend zu den Mäusen auf der Hüpfburg wurde ein Aufkleber mit „Ich bin eine Kirchenmaus!“ produziert, um den Kindern noch etwas mitgeben zu können, wenn ein Rahmenprogramm veranstaltet wird.

Samstag und Sonntag war aber nicht nur Zeit für Tagesordnungspunkte. Bei Hochwasser begaben sich fast alle Mitarbeiter in Hooksiel aufs Wasser.

Der heftige und ruppige Wind sorgte am Samstag für angestrengte Kite-Sessions, am Sonntag zeigte sich der Himmel und auch der Wind freundlicher.

Zum wiederholten Mal besuchten die Mitarbeiter im Rahmen ihres Mitarbeiterwochenendes den Gottesdienst der Baptistengemeinde in Jever: Ein freikirchlicher Gottesdienst, wie er im theologischen Lehrbuch steht!

Fazit: Die Mitarbeiter sind dankbar für 2012 und machen gerne in 2013 weiter!

Drachenfest in Schöningen

 

Trotz wenig Wind viele Besucher

Nachdem das Schöninger Drachenfest zwei Jahre ausgefallen war, konnte am 23. September die siebte Auflage gestartet werden. Hauptorganisator war der FC08-Schöningen, der von der freikirchlichen Christuskirche und deren Ewigkitern tatkräftig unterstützt wurde.

Los ging es um 10:30 Uhr mit einem gut besuchten  Gottesdienst vor der Pustekirche. Leider war das Thema, die Sturmstillung Jesu, des Gottesdienstes bestimmend für den ganzen Sonntag - es blieb nahezu windstill. Das hielt aber nicht die Besucherströme ab. Die angebotenen Attraktionen, wie Kistenklettern, Kletterwand, Bastelangebot des städtischen Kindergartens, Drachenweitflugwettbewerb vor der Pustekirche und die e-skates wurden gut genutzt. Gerade die e-skates zogen die Verwunderung auf sich. Nur die geplante Drachenflugschule musste leider ausfallen. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Drachenflieger aus Hannover, Magdeburg und dem Umfeld von Schöningen, die sich trotz schlechter Windprognose auf den Weg ins Elmstadion machten - Ein dickes Dankeschön gilt euch! Sie zogen ihre Kreationen über den Platz und zogen damit die Blicke auf sich. Gegen Ende des Drachenfestes nahm der Wind leicht zu und so gelang es auch den Ewigkitern ihre Kites zu bewegen.

Ewigkite war das erste Mal auf dem Schöninger Drachenfest mit Pustekirche und Fahnenkirche vertreten. Trotz eines etwas abgelegenen Standortes war die Kirche gut besucht und erstaunte viele Schöninger und brachte sie zum Nachfragen. Viele Kinder warfen einen enttäuschten Blick in die Kirche. Sie erhofften hier die angekündigte, aber nicht gekommene Hüpfburg dort zu finden.

Es hat sich gelohnt, mit zu planen und dabei zu sein. Einige Gemeindemitglieder aus Schöningen, die auch im Fußballverein engagiert sind, freuten sich besonders, weil sie so endlich mit der Kirche auch bei ihren Freunden sein konnten.

Andreas Neef

 

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